
Mit einer Zeremonie am Freitag, dem 21. Juli im Untertagelabor von Sanford (Sanford Underground Research Facility, SURF) in Lead (Süddakota, USA), markierte eine Gruppe von politischen Führern, Wissenschaftlern und Ingenieuren aus der ganzen Welt den Beginn eines großen internationalen Experiments, das unser Wissen über das Universum verändern könnte. Es handelt sich um die Anlage Long-Baseline Neutrino Facility (LBNF), die das internationale Experiment beherbergen wird DUNE (Deep Underground Neutrino Experiment), die von 1.000 Wissenschaftlern und Ingenieuren aus 30 Ländern, darunter Spanien, gebaut und betrieben wird. Das ICESAT, das Institut für Theoretische Physik (IFT, UAM-CSIC), das Institut für Hochenergiephysik (IFAE) und das Institut für Corpusculare Physik (IFIC, CSIC-UV) nehmen an dem Bau teil.
Wenn es fertig ist, wird LBNF/DUNE das größte Experiment sein, das in den Vereinigten Staaten gebaut wurde, um die Eigenschaften der mysteriösen Teilchen zu untersuchen, die Neutrino genannt werden. Die Geheimnisse dieser Teilchen zu enthüllen, könnte uns helfen, besser zu erklären, wie das Universum funktioniert und warum es Materie gibt.
Institutionen aus Dutzenden von Ländern werden zum Bau der DUNE-Komponenten beitragen. Dieses Experiment wird Studenten und junge Forscher aus der ganzen Welt anlocken und die nächste Generation von Wissenschaftlern bilden, die diesen Forschungsbereich führen werden.
Das Labor Fermilab, das sich am Rande von Chicago befindet, wird einen Neutrinostrahl erzeugen und ihn 1300 Kilometer über die Erde zur SURF schicken, wo vier große vierstöckige Detektoren und 70 000 Tonnen flüssiger Argon unter der Oberfläche gebaut werden, um diese Neutrinos zu fangen.
Die Wissenschaftler werden die Wechselwirkungen von Neutrinos in den Detektoren untersuchen, um die Veränderungen zu verstehen, die diese Partikel durchmachen, wenn sie von einem Punkt zum anderen in einem Augenöffner reisen und schließen. Seit ihrer Entdeckung vor mehr als 60 Jahren haben sich Neutrinos als die erstaunlichsten subatomaren Teilchen erwiesen, die zwischen drei verschiedenen Staaten schwingen, ist eine ihrer größten Überraschungen. Dieser Fund begann mit einem Experiment mit Solarneutralinen, das Ray Davis in den 60er Jahren leitete und in der gleichen unterirdischen Mine durchgeführt wurde, die jetzt LBNF/DUNE beherbergen wird. Davis erhielt 2002 den Nobelpreis für Physik für dieses Experiment.
Die Wissenschaftler von DUNE werden auch nach unterschiedlichen Verhaltensmustern zwischen Neutrinos und ihren Antimaterie-Repliken, den Antineutralen suchen, was uns Hinweise darauf geben könnte, warum wir in einem von Materie beherrschten Universum leben. DUNE wird auch Neutrinos beobachten, die bei Sternexplosionen entstehen, was die Bildung von Neutronensternen und schwarzen Löchern enthüllen würde. Er wird auch untersuchen, ob Protonen für immer leben oder schließlich in andere Teilchen zerfallen und uns der Verwirklichung des Einstein-Schlafs nähern: der Theorie der Großen Einheit.
Aber davor muss man die Anlage bauen, etwas, das im nächsten Jahrzehnt passieren wird. Die Arbeiter werden mit dem Bau beginnen, indem sie mehr als 870 000 Tonnen Gestein ausgraben, um die riesigen unterirdischen Höhlen des DUNE-Detektors zu schaffen. In der Zwischenzeit werden große Prototypen von DUNE im Europäischen Labor für Partikelphysik (CERN) gebaut, einem der größten Projektpartner, und die Technologie, die für diese kleineren Versionen entwickelt wurde, wird getestet und erweitert, wenn die großen DUNE-Detektoren hergestellt werden.
Diese Anlage wird vom US-amerikanischen Ministerium für Energie Wissenschaft in Zusammenarbeit mit dem CERN und anderen Partnern aus 30 Ländern finanziert. Die an DUNE beteiligten Wissenschaftler stammen aus wissenschaftlichen Einrichtungen aus Armenien, Brasilien, Bulgarien, Kanada, Chile, China, Kolumbien, Südkorea, den Vereinigten Staaten, Spanien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Holland, Indien, Iran, Italien, Japan, Madagaskar, Mexiko, Peru, Polen, der Tschechischen Republik, Rumänien, Russland, Schweden, der Schweiz, der Türkei, der Ukraine und dem Vereinigten Königreich.
Vier spanische Forschungszentren sind Teil der wissenschaftlichen Zusammenarbeit des DUNE-Experiments. Seine Beiträge umfassen sowohl die Planung und den Bau des Experiments, insbesondere der in SURF eingebauten Detektoren, als auch Studien zur Optimierung der wissenschaftlichen Nutzung des Experiments. Ein wichtiger Schritt zum Bau dieser Detektoren in SURF ist die Herstellung von Prototypen zur Erprobung der Technologie. Diese Aufgabe, an der auch die spanischen Institutionen beteiligt sind, wird im CERN mit dem Bau von zwei großen Prototypen durchgeführt, die ProtoDUNE Single Phase oder ProtoDUNE Einzelphase (ProtoDUNE-SP) und ProtoDUNE dual Phase oder ProtoDUNE Doppelphase (ProtoDUNE-DP) genannt werden und ab 2018 mit Teilchenbündeln getestet werden.

Installation des ProtoDUNE-DP-Experiments im CERN (Quelle: ICESAT)
La ICES-Einheit María de Maeztu - Partikelphysik Teilnahme am DUNE-Experiment über die Neutrinogruppe. Die Gruppe besteht aus vier Doktoren, vier Doktoranden, fünf Ingenieuren und drei unterstützenden Technikern.
Die Neutrino-Forschungsgruppe ICESAT in Madrid, in Abstimmung mit dem IFAE in Barcelona, ist er verantwortlich für das Lichterkennungssystem von ProtoDUNE-DP, bestehend aus 36 Photomultiplikatoren, die das Licht erkennen und verstärken, das durch Partikelwechsel im Detektor erzeugt wird und es in ein elektrisches Signal umwandelt. Der CIEMAT führt die Charakterisierung dieser Photomultiplikatoren durch, um ihre Reaktion auf verschiedene Lichtsignale zu verstehen. Die für den Betrieb der Photomultiplikatoren erforderlichen mechanischen Halterungen und elektrischen Bauteile werden auch vom CIEMAT-Personal entwickelt und hergestellt. Darüber hinaus benötigen die Photomultiplikatoren eine spezielle Beschichtung, die es ermöglicht, das unsichtbare Licht, das in der Argon produziert wird, in eine von den Detektoren sichtbare Wellenlänge zu verwandeln, die vom IFAE durchgeführt wird. Um das einwandfreie Funktionieren der Photomultiplikatoren zu überprüfen, wird ein Lichtmotorisierungssystem entwickelt und getestet. Mit dem Ziel, die zweistufige groß angelegte Technologie zu demonstrieren, wurde zunächst ein 3x1x1 m3 Detektor in das CERN eingebaut, das derzeit Daten nutzt und die Wissenschaftler des CIEMAT und des IFAE für die Analyse des gesammelten Lichts zuständig sind. Die Ergebnisse dieser Analyse werden dazu dienen, das Design des ProtoDUNE-DP-Detektors von 6x6x6 m3 abzuschließen.
Darüber hinaus koordiniert das ICESAT die DUNE-Arbeitsgruppe zur Ermittlung von Neutrinos aus Supernova. Das Lichtsignal der Photomultiplikatoren ist von entscheidender Bedeutung, wenn es den Beginn der Ereignisse anzeigt, die durch die Explosion einer Supernova ausgelöst wurden. Die Wissenschaftler des ICESAT sind dabei, das System für die Lichterkennung in die Simulations- und Datenanalyseprogramme einzubeziehen.
________________________________________
Referat Kommunikation und PP
ICESAT
Un total de 105 estudiantes de Ingeniería de la Universidad Pública de Navarra (UPNA) participaron los días 2 y 3 de octubre en la quinta edición del Navarra Talent Challenge, una iniciativa que les enfrentó durante 24 horas a ocho desafíos reales planteados por empresas industriales de Navarra. El certamen, impulsado en el marco de la Cátedra Colegio de Ingenieros...
Madrid se convertirá los próximos 28 y 29 de octubre en punto de encuentro internacional de la ingeniería y las infraestructuras con la celebración del World Infrastructure Forum (WIF), una cumbre que reunirá a más de 350 líderes procedentes de más de 40 países y a más de 50 ponentes para analizar los grandes desafíos que determinarán el futuro de...
Smart City Expo World Congress 2026(SCEWC) es el evento internacional más influyente sobre innovación urbana y ciudades inteligentes. Se celebra del 3 al 5 de noviembre de 2026 en el recinto Gran Via de Fira Barcelona, bajo el lema "Urban Solutions. Real Impact". El congreso reúne a más de 27.000 profesionales, 1.100 expositores y 600 expertos globales de 130 países...
Mateu Oliver Montserrat, vicepresidente segundo del Consejo General de Colegios Oficiales de Ingenieros Industriales (CGCOII) y decano del Colegio Oficial de Ingenieros Industriales de Baleares, ha sido elegido presidente de EUREL, la organización europea que reúne a asociaciones profesionales de ingeniería y promueve la cooperación entre sus miembros y la representación de la profesión ante las instituciones europeas. La elección...
Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von Xustiza de Galicien (TSXG) zur Anwendung der Doktrin des Obersten Gerichtshofs und zur Ablehnung der Klage gegen die Vorabgenehmigung und den Bau des Windparks Bustelo war die Hauptrolle bei der Eröffnung der XIII Windtag Wind Galicien 2026, im Forum gerahmt Energy Days Diese Informationen wurden sowohl vom Cluster der erneuerbaren Energien Galiciens (Cluergal) als...
In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.
A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.
You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.
Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.
If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.
Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.
If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.
When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.
We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.