MENÜ SCHLIESSEN

Wichtige Nachrichten

03/04/2014 - Beton mit Stahlfasern verstärkt, auch für konventionelle Bauarbeiten
Menéame
Compartir en Facebook Send to a friend

 

Beton mit Stahlarmaturen zu verstärken ist eine sehr häufige Praxis im Bau. Der Industrieingenieur Aimar Orbe Mateo (UPV/EHU) hat die mögliche Verwendung eines Materials für diese Arbeiten untersucht, das für andere Anwendungen verwendet wird: Beton mit Stahlfasern.

 

Wie aus der Studie hervorgeht, hat dieses Material einige Vorteile gegenüber konventionellem Stahlbeton, unter anderem, dass es weniger zerbrochen wird und für Anwendungen wie z. B. die Herstellung von zylindrischen Befestigungsbehältern verwendet werden kann.

 

Aimar Orbe Mateo, Forscher und Professor an der Technischen Hochschule für Ingenieurwesen in Bilbao, erklärte, dass es von Anfang an offensichtlich sei, dass "es etwas sein müsse, was praktische Anwendung hätte, nicht nur eine Forschungsarbeit." Das Team entwickelte daher als Forschungselement ein Material, das im Bau verwendet werden könnte: den mit Stahlfasern verstärkten selbstkompakten Beton (HACRF).

 

Es handelt sich um Materialien, die bereits im Bau verwendet werden, die aber "andere Anwendungen haben. Selbstkompaktbeton wird beispielsweise in Fertigerzeugnissen verwendet. Bei der Verwendung in konventionellen Baustellen ist es schwierig, sie zu dosieren, da dieser Beton sehr flüssig, sehr flüssig ist. Diese Textur ermöglicht es hingegen, auf Verfahren zu verzichten, die mit dem konventionellen Beton (Vibration, Schleppen mit Schaufeln...) verwendet werden, da er sich bewegt und kompakt von selbst ist," so Orbe.

 

Es werden auch Stahlfasern verwendet, um das Glas zu stärken, "aber vor allem zur Herstellung von Nebenelementen: Bodenbelag aus Industriepolygonen, Tunneln, Kanalisationskanälen und dergleichen," fügt er hinzu. Diese Fasern sind klein, sowohl in der Länge (50 mm) als auch im Durchmesser (1 mm), die den Abmessungen eines offenen Clips ähneln.

 

 

3D-Ausdruck der Verteilung der Stahlfasern. (Quelle: UPV/EHU)

 

 

Vom Labor zur Realität
 

Zusammen mit den Labortests hat das Team auch die Verwendung des genannten Materials in der Realität geprüft. Zu diesem Zweck wurde eine drei Meter hohe und sechs Meter lange Wand errichtet und in 380 Proben aufgeteilt, mit denen verschiedene zerstörerische und nichtzerstörerische Prüfungen durchgeführt wurden, "um die strukturellen Kapazitäten der Stahlfasern und im Allgemeinen die Widerstandsfähigkeit der Wand zu bestimmen," betont Orbe.
Da die Festigkeit der Struktur von der Ausrichtung und Verteilung der Fasern im Beton abhängt (nicht mit bloßem Auge zu beobachten), wandte sich das Forschungsteam an ein Magnetsystem.

 

Zunächst wurde ein Magnetfeld in den Proben erzeugt; anschließend wurden die Veränderungen in diesem Feld analysiert. Daher war die Frage, welche Achse die Fasern am ehesten ausgerichtet waren, und die Frage, wie viel Faser in jeder Probe vorhanden war, geklärt. "Die Fasern sind in die Richtung ausgerichtet, die uns dank der Fluidität des selbstkompakten Betons am Herzen liegt," so der Forscher. Zusätzlich zu den oben genannten Tests führte das Team Computersimulationen der Fluiddynamik durch. "Diese Simulationen haben gezeigt, dass die Orientierung, die die Fasern einnehmen, vorhersehbar ist. So können wir im Voraus die Schwachstellen und die unangemessenen Betonverfahren erkennen," so der Forscher.

 

Andere Untersuchungen zeigten, daß die Stahlfasern die Risse, die sich beim Trocknen des Betons öffnen können, besser kontrollieren als herkömmliche Stahlbetonrüstungen. "Es gibt Tausende von Fasern, die über die gesamte Masse verteilt sind und diese ständig verdichten," so der Ingenieur.

 

 

Prüfungen und Prüfungen mit Proben, die aus der angehobenen Wand entnommen wurden. (Quelle: UPV/EHU)

 

 

Er ist der Ansicht, dass das Material mit diesen Untersuchungen "einen Reifepunkt erreicht" habe und dazu beitragen könne, einige Bauarbeiten einfacher zu machen. Insbesondere schlägt er vor, sie für die Herstellung von zylindrischen Haltetanks für die Wassergewinnung zu verwenden. Angesichts der Fähigkeit des HACRF, die Risse und die Ergebnisse anderer Analysen dieses Forschungsteams besser zu kontrollieren, "ist die Schlussfolgerung wie folgt: Sie ist wirtschaftlich und nachhaltiger als herkömmliches Strukturdesign," so Orbe.

 

Aber ihre Verwendung (sowohl für die vom Forschungsteam vorgeschlagenen als auch für andere Zwecke) erfordert, dass "die Auftragnehmer sich der Vorteile dieses Materials bewusst sind. Und es ist schwierig, die Auftragnehmer davon zu überzeugen, dass sie die traditionellen Stahlstäbe nicht anbringen, dass alles in den Beton gemischt werden muss, der so verstärkt wird... Es ist auch ein Grund zu Misstrauen, daß man beim Trocknen des Betons nicht erkennen kann, wo die Fasern sind, ob sie gut verteilt oder richtig ausgerichtet sind. Darüber hinaus - subraya Orbe - gibt es nur wenige Beispiele für Konstruktionen, die mit diesem System durchgeführt werden."

 

 

Weitere Informationen


Diese Forschung ist Teil der Dissertation des Industrieingenieurs Aimar Orbe Mateo. Die meisten Untersuchungen wurden im ETSI in Bilbao durchgeführt, aber auch von mehreren Mitgliedern der Tecnalia, der Universitat Polytechnique de Catalunya (UPC), Arcelormittal, Finanz- und Bergbau (Italcementi Group) und dem Forschungsteam des Jean le Rond d'Alembert-Instituts.

 

Die These wird Erresistentzia moderatuko ohiko aplicazioetan altzairu zuntzez indarturiko amemoi autotrinkotzailearen erabilerare optimiertia (Optimierung der Verwendung von selbstkompakten Betonen verstärkt mit Stahlfasern in konventionellen Anwendungen von moderaten Widerstanden).

 

 

Bibliographische Angaben


A. Orbe, E. Rojí, R. Losada, J. Cuadrado. 2014. "Calibration patterns for predicting residual strengths of steel fibre reinforced concrete (SFRC)", Composites Part B: Engineering, 58: 408-417, http://dx.doi.org/10.1016/j.compositesb.2013.10.086. (http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1359836813006616)
A. Orbe, J. Cuadrado, R. Losada, E. Rojí, 2012. "Framework for the design and analysis of steel fiber reinforced self-compacting concrete structures", Construction and Building Materials, 35: 676-686, ISSN 0950-0618, http://dx.doi.org/10.1016/j.conbuildmat.2012.04.135. (http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S095006181200339X)

_____________________________

UPV/EHU


Quelle


Weitere Branchennachrichten

09/10/2026 - FIREFLY avanza en la electrificación de la industria química mediante el reciclaje de catalizadores

La Universidad de Castilla-La Mancha ha acogido los días 7 y 8 de octubre una reunión de coordinación de FIREFLY, un proyecto europeo que busca electrificar parte de la cadena de valor de la industria química y reducir su dependencia de los recursos fósiles. El encuentro se celebró en la Facultad de Ciencias y Tecnologías Químicas de Ciudad Real. El...


Weitere Informationen

09/10/2026 - La Escuela de Ingeniería Industrial de Barcelona celebra 175 años con una exposición sobre su legado y el futuro de la ingeniería

La Escuela Técnica Superior de Ingeniería Industrial de Barcelona, perteneciente a la Universitat Politècnica de Catalunya, celebra sus 175 años con una exposición que conecta su historia con los desafíos tecnológicos y sociales de las nuevas generaciones de ingenieros. La muestra, inaugurada el 8 de octubre, puede visitarse hasta el 17 de octubre en CASA SEAT, en Barcelona, con entrada...


Weitere Informationen

09/10/2026 - Comillas aborda los retos de la inteligencia artificial para la seguridad y la defensa en España

La Universidad Pontificia Comillas ha reunido a representantes institucionales, académicos y especialistas del sector tecnológico y de defensa para analizar las oportunidades y los desafíos de la inteligencia artificial en la seguridad y la defensa de España. El seminario, celebrado el 7 de octubre y difundido por la Universidad el día 9, fue organizado por la Facultad de Derecho de...


Weitere Informationen

09/10/2026 - La UPM analiza cómo integrar el hidrógeno en la industria y el transporte para avanzar en la descarbonización

La Universidad Politécnica de Madrid dedica este 9 de octubre una jornada a los retos de integrar el hidrógeno en la industria y el transporte, dos ámbitos en los que la reducción de emisiones exige combinar diferentes soluciones tecnológicas. La Comunidad del Hidrógeno y Pilas de Combustible de la UPM organiza el encuentro en el salón de actos de la...


Weitere Informationen

09/10/2026 - Pioneras_IT 2026 reconoce a Alicia Ramón Catalán y destaca nuevos referentes femeninos en ingeniería

La ingeniera de telecomunicación Alicia Ramón Catalán es la ganadora del Premio Pioneras_IT 2026, promovido por el Colegio Oficial de Ingenieros de Telecomunicación y la Asociación Española de Ingenieros de Telecomunicación para visibilizar el talento femenino en el sector. La elección, anunciada el 28 de septiembre, culmina una convocatoria cuyo acto de entrega se programó para el 8 de octubre...


Weitere Informationen


Banner Bolsa de Trabajo
ACNUR Submeter ESI

This website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.

This website uses its own and third-party cookies to offer a better experience and service.
By browsing or using our services, you accept our use of cookies. You can change your cookie settings at any time. Cookie-Richtlinie

Accept cookies

COOKIE POLICY

In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.

WHAT ARE COOKIES?

A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.

WHAT TYPES OF COOKIES DOES THIS WEBSITE USE?

  • Performance cookies: These cookies improve your browsing experience and optimise the website. They store service settings so that you do not need to configure them again each time you visit.
  • Analytics cookies: These cookies, managed by us or third parties, help count users and statistically analyse how they use the service. Browsing activity is analysed to improve the products or services we offer.

HOW TO MANAGE COOKIES IN YOUR BROWSER

You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.

ACCEPTING COOKIES

Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.

If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.

Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.

If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.

When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.

UPDATES TO OUR COOKIE POLICY

We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.