
Lithium-Ionen-Batterien könnten bei Verwendung von Siliziumanoden statt Graphit bis zu zehnmal mehr Energie pro Batterie speichern. Aber die Hersteller verwenden kein Silizium, weil die Anoden dieses Materials durch die Batterieladungen und -entladungen schnell abgebaut werden.
Forscher des georgischen Technologieinstituts (Georgia Tech) und der Clemson University (USA) glauben, dass sie den Bestandteil gefunden haben könnten, der die Siliziumanoden zum Funktionieren bringen wird: ein Bindemittel und Konservierungsmittel aus Algen, die in vielen Haushaltsprodukten sehr häufig verwendet werden. Sie sagen, dass dieses Material nicht nur dazu dienen würde, effizientere Lithium-Ionen-Batterien herzustellen, sondern auch umweltfreundlicher und billiger.
Lithium-Ionen-Batterien speichern Energie durch die Ansammlung von Ionen im Anoden. Während des Gebrauchs wandern diese Ionen über Elektrolyte in die Kathode. Anoden werden in der Regel hergestellt, indem ein Pulver aus elektroaktivem Graphit mit einem Bindemittelpolymer (üblicherweise Vinylidenpolyfluorid, PVDF) gemischt wird, das in einem Lösungsmittel namens NMP gelöst wird. Die daraus resultierende Mischung wird auf die Metallfolie, die zur Sammlung des elektrischen Stroms verwendet wird, ausgebreitet und getrocknet.
Wenn Siliziumpartikel als Grundlage für elektroaktives Pulver verwendet werden, kann die Anode der Batterie mehr Ionen speichern. Aber die Siliziumpartikel werden nach dem Aufladen der Batterie aufgeblasen, wodurch die ursprüngliche Größe vervierfacht wird. Diese Vergrößerung verursacht Risse im Bindemittel, dem PVDF, wodurch das Anode beschädigt wird. In einer Forschung, die am vergangenen Donnerstag von Science veröffentlicht wurde, zeigen Georgia Tech und Clemson Wissenschaftler, dass bei Verwendung von Alginat statt von PVDF Anoden anschwellen und das Bindemittel nicht riss. Dadurch konnten Forscher eine stabile Siliziumanode entwickeln, die bisher achtmal so viel Kapazität wie die besten Graphitanoden aufweist.
Das Alginatpolymer wird aus Braunalgen hergestellt, einschließlich der Vielfalt, die riesigen Laminaralgenwälder bildet. Es wird bereits weit verbreitet als Geliermittel und Konservierungsmittel für die Nahrung verwendet. Zunächst dachten die Forscher, die PVDF durch eine Kombination verschiedener Materialien zu ersetzen. Nach der Theorie erkannten sie dann, dass ein Polymer mit der richtigen Menge an gleichmäßiger Struktur alles tun könnte, was das Bindemittel tun sollte, einschließlich der Bereitstellung eines guten strukturellen Trägers zur Zeit, ohne chemisch mit dem Elektrolyt zu reagieren.
Gleb Yushin, einer der Forscher und Leiter des Zentrums für Nanostrukturierte Materialien für die Speicherung von Energie von Georgia Tech, sagt, dass das Team erkannte, dass einige synthetische Polymere, die aus der Cellulose von Pflanzen gewonnen wurden, Strukturen haben, die denen ähneln, die sie benötigten, aber nicht einheitlich genug waren. Also begann das Team Wasserpflanzen zu analysieren. Jushin sagte: "Wir dachten, es gäbe vielleicht bereits ein Polymer [das wir verwenden könnten], weil Wasserpflanzen - besonders die im Meer lebenden - in einen Elektrolyt eingebettet sind," und deshalb hätten sie sich entwickelt, um unerwünschte Reaktionen zu verhindern. Sie kreuzten sich mit dem Alginat, das durch Kochen von Laminaren in kohlensäurehaltigem Wasser entfernt werden kann und das die einheitliche Struktur hat, die sie benötigen.
Ein weiterer Vorteil von Alginat gegenüber PVDF ist, dass Alginat bei der Herstellung der Anoden in Wasser aufgelöst werden kann, wodurch die Notwendigkeit der Verwendung von NMP beseitigt wird, was möglicherweise zu einem umweltfreundlicheren Herstellungsprozess führt. Die Forscher glauben, dass das Bindemittel in die derzeitigen Anodenherstellungssysteme integriert werden könnte, indem lediglich PVDF und NMP durch Alginat und Wasser ersetzt werden. Alginat könnte auch verwendet werden, um die Leistung von Graphit-basierte Anoden zu verbessern, wodurch mehr Lade- und Entladezyklen über die gesamte Lebensdauer der Batterie möglich sind.
Das Potenzial einer Siliziumanode kann erst voll ausgeschöpft werden, wenn die Forscher eine gleichwertige Kathode entwickeln, die in der Lage ist, die gleiche Menge an Lithiumionen zu handhaben. Doch selbst mit den derzeit vorhandenen Kathoden könnten Alginat-Silizium-Anoden laut Yushin die Kapazität der Lithium-Ionen-Batterien um 30 bis 40 Prozent erhöhen.
La undécima edición de Egurtek, Foro Internacional de Arquitectura y Construcción en Madera, ha reunido en Bilbao a profesionales de la ingeniería, la arquitectura, la industria forestal y la edificación para analizar las aplicaciones contemporáneas de la madera. La cita, programada los días 28 y 29 de octubre de 2026 en Bilbao Exhibition Centre, cuenta con la colaboración de la...
El diseño de las cubiertas industriales está evolucionando hacia soluciones que buscan reducir material, simplificar el montaje y mejorar la relación entre prestaciones estructurales y coste total. Para abordar estas alternativas, el Colegio Oficial de Ingenieros Industriales de la Comunitat Valenciana programó el 29 de octubre de 2026 una jornada técnica en su sede de Valencia sobre eficiencia estructural en...
El Colegio Oficial de Ingenieros de Telecomunicación prepara la cuarta edición de Talento50+, un programa dirigido a colegiados y colegiadas mayores de 50 años que desean revisar su trayectoria profesional, actualizar sus herramientas de búsqueda de oportunidades o explorar nuevas formas de aportar su experiencia técnica. El anuncio, publicado el 28 de octubre de 2026, presenta una iniciativa gratuita para...
El marco normativo español para los biocarburantes, los biolíquidos y los combustibles de biomasa incorpora nuevas condiciones de sostenibilidad y reducción de emisiones de gases de efecto invernadero. El Real Decreto 926/2026, de 28 de octubre, publicado en el Boletín Oficial del Estado el día 29, desarrolla aspectos de la normativa europea de energías renovables y afecta a la evaluación...
Red Eléctrica ha culminado la implantación de un sistema de monitorización dinámica de capacidad en la línea de transporte Pobla-T Sesué de 220 kV, que conecta territorios de Huesca y Lleida. La solución, conocida como Dynamic Line Rating o DLR, permite utilizar información meteorológica y mecánica de la infraestructura para estimar su capacidad operativa de forma ajustada a las condiciones...
In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.
A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.
You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.
Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.
If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.
Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.
If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.
When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.
We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.