
Das europäische Projekt ENTRA, hat ein experimenteller Software-Prototyp auf der Grundlage einer semantischen Programmierung entwickelt, die den Programmierern die Menge an Energie anzeigt, die je nach dem Code verbraucht wird, den sie entwickeln.
Das ENTRA-Werkzeug läuft parallel zum Programm und zeigt anhand von Code-Analysen und Energiemodellierung, wie viel Energie der Computer braucht, um dieses Programm durchzuführen, und wie sich Designentscheidungen auf den Energieverbrauch auswirken werden.
Projekt Entre
Im Bereich der Computertechnik werden Energieeinsparungen in der Regel durch Hardware erreicht. Aber nach einem kürzlichen europäischen Projekt werden durch diesen Ansatz nur teilweise Einsparungen erzielt, vielleicht die weniger großen. Auch wenn eine energieeffiziente Hardware vorhanden ist, wird ein Großteil der Energie, die eingespart werden könnte, aufgrund der Ineffizienz installierter Software verschwendet.
● Kann mit dem Verbrauch eines Autos verglichen werden, erklärt Professor John Gallagher der Universität Roskilde (Dänemark), ENTRA-Koordinator. Wenn wir es kaufen, werden wir darüber informiert, daß es acht Liter pro 100 Kilometer verbraucht, aber das hängt natürlich vom Fahrstil ab. Das gleiche gilt für die Berechnung. In der Regel wird die Energie mit der Hardware verbunden, aber es könnte mehr Energie durch die Software gespart werden, ohne die Hardware zu verändern. Auf diese Weise ist es nicht erforderlich, alle erforderlichen Anstrengungen zu unternehmen, um Energieeffizienz-Hardware aufzubauen. Das ist genau das Thema des Projekts ENTRA HELIOS.
Energieverbrauch im Hinblick auf den Programmierer
Das Projekt ENTRA behandelt die Energieeffizienz Ziel des Designs ist es, IT-Unternehmen zu ermöglichen, energieeffiziente Produkte in kürzerer Zeit in Verkehr zu bringen. Das ENTRA-Werkzeug zeigt die Energieausgaben (Verbrauch) in Watt oder absoluten Energieanforderungen (die Energie, die zur Erfüllung der Aufgabe erforderlich ist) je nach Prozessorgeschwindigkeit (GHz). Anstatt darauf warten zu müssen, dass das Programm installiert und auf einer Maschine ausgeführt wird, um dann den Energieverbrauch zu messen (wenn es normalerweise zu spät ist, um die Situation zu korrigieren), kennt der Programmierer im Voraus den ungefähren Energieverbrauch nach dem Code.
Der Energieverbrauch von Computern ist sowohl aus Umweltgründen (CO2-Fußabdruck) als auch aus praktischen Gründen (die Notwendigkeit, dass die Batterie länger zwischen den Lasten dauert) in den Vordergrund gerückt. Das enorme Wachstum im Bereich der Datenverarbeitung in den letzten zehn Jahren hat dazu geführt, dass die Rechenzentren enorme Energiemengen verbrauchen. Energie wird für Kühlaufgaben benötigt, aber auch für die Verarbeitung und den Transport von Daten. Die ENTRA-Methode gilt für die Programmierung von Code und Aufgaben und reduziert den Energieverbrauch auf ein Minimum.
Eine große Batterie-Ersparnis auf Smartphones
Die Nachfrage nach Rechenleistung wird exponentiell steigen, und die Anwendungen müssen so konzipiert sein, dass sie energieeffizienter sind, damit die Batterien kleiner werden und weniger häufig aufgeladen werden müssen.
Der ENTRA-Prototyp wird in drei Komponenten studiert, die in der Regel viel Energie verbrauchen: Echtzeit-Audioverarbeitung, Steuerung von Motoren und Robotern und Vernetzung auch in Echtzeit. Der Software-Prototyp wird auf Hardware von XMOS, einem Halbleiterunternehmen in Bristol (Vereinigtes Königreich), ausgeführt, das Automobil-, Computer- und Videospiele liefert. Die für das Projekt zuständigen Forscher haben in diesen praktischen Studien festgestellt, dass mindestens 20 bis 50 Prozent Energie durch Verfahren wie die Kompaktierung der Programme und die Optimierung der Betriebszeiten eingespart werden könnten, um die Geschwindigkeit des Prozessors zu reduzieren.
Bei XMOS wird erwogen, mehrere ENTRA-Komponenten in ihre Werkzeugpalette aufzunehmen, um den Energieverbrauch zu optimieren. Die Ergebnisse von ENTRA wurden auch verschiedenen international renommierten Unternehmen wie ARM und ST Microelectronics sowie in den Workshops EACO (Energy Aware COmputing) vorgestellt, die weltweit Spitzenwissenschaftlern im Bereich energieeffizienter Computing vorgestellt wurden.
Professor Gallagher erklärt, dass die Erweiterung der ENTRA-Ergebnisse auf systemischer Ebene machbar sei. ● Die Methode sei völlig unabhängig von jeder Hardware oder Anwendungsdomäne, da sie ausschließlich auf der semantischen Programmiersprache und einem allgemeinen Energiemodell beruht. Dieselben Techniken könnten auf Hochleistungscomputer angewendet werden, die mit Hacking ausgerüstet sind.
Finanzierung und Projektpartner
Das Projekt ENTRA, das sich aus vier Partnern aus Dänemark, Spanien und dem Vereinigten Königreich zusammensetzt, wurde im Oktober 2012 gestartet und wird am 30. September 2015 abgeschlossen und mit 2,1 Mio. EUR aus dem RP7 finanziert.
Weitere Informationen:
__________________________________________
Informationsdienst der Gemeinschaft für Forschung und Entwicklung
Oracle acaba de emitir una alerta de seguridad para corregir la vulnerabilidad CVE-2026-91403, que afecta al componente Java Secure Socket Extension (JSSE) de versiones concretas de Oracle Java SE y GraalVM. La compañía le asigna una puntuación de 9,1 sobre 10 en CVSS 3.1. La matriz de riesgo señala que la vulnerabilidad puede explotarse por red sin autenticación y que,...
Acuerdo provisional sobre el mercado europeo de carbono El Consejo de la Unión Europea y el Parlamento Europeo alcanzaron el 20 de octubre de 2026 un acuerdo político provisional para modificar las reglas de invalidación de derechos de emisión en la Reserva de Estabilidad del Mercado (MSR), integrada en el régimen de comercio de derechos de emisión de la Unión...
El Consejo General de Colegios Oficiales de Graduados e Ingenieros Técnicos Industriales de España (COGITI) ha remitido documentación actualizada a octubre de 2026 sobre las atribuciones profesionales de los ingenieros técnicos industriales y de los graduados en Ingeniería con titulaciones habilitantes. El Colegio Oficial de Ingenieros Técnicos Industriales de Zamora ha difundido la comunicación entre sus colegiados. Los documentos toman...
Miguel Ángel Carrera, Ixone Angulo y Bebidas PepsiCo, S. L. han sido anunciados como ganadores de la primera edición de los Premios de Ingeniería e Industria de Euskadi, impulsados por el Consejo Vasco de Ingeniería Industrial, integrado por los colegios oficiales de Álava, Bizkaia y Gipuzkoa. Miguel Ángel Carrera ha sido distinguido como Ingeniero del Año por su trayectoria profesional....
El programa NAVISP impulsa técnicas de aprendizaje automático para identificar señales anómalas en sensores cuánticos destinados a posicionamiento, navegación y sincronización. Un nuevo enfoque para la navegación de precisión La Agencia Espacial Europea, a través de su programa NAVISP, impulsa el proyecto AI for Anomaly Detection in Multi-Sensor PNT, orientado a detectar comportamientos anómalos en sensores cuánticos empleados en sistemas...
In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.
A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.
You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.
Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.
If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.
Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.
If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.
When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.
We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.