
Ingenieure und Forscher an der EPA in Lausanne haben in der Schweiz ein neues Molekularmodell entwickelt, mit dem die Auswirkungen von Ölverschmutzungen in tiefen Gewässern auf das marine Ökosystem genauer erklärt werden können. Diese Daten könnten in Zukunft die Einführung neuer Maßnahmen begünstigen, die die negativen Auswirkungen dieser Vorfälle auf die natürliche Umwelt verringern. Auf Pablo Javier Piacente.
Ein neuer Ansatz, der von Spezialisten der Lausanne Polytechnical School in Lausanne (EPFL) in der Schweiz entwickelt wurde, ermöglicht es, die Eigenschaften der Umweltauswirkungen eines Ölausstoßes in tiefe Gewässer genau zu bestimmen. Infolgedessen können bei künftigen Vorfällen mehr Waffen zur Verringerung der negativen Auswirkungen auf die Umwelt eingesetzt werden, die diese Ereignisse normalerweise mit sich bringen.
Die Untersuchung der Explosion der Horizon-Plattform im April 2010 im Golf von Mexiko war der Auslöser dieser Entdeckung. Dort fanden Ingenieure und Wissenschaftler Daten, die ein besseres Verständnis dafür vermitteln, wie diese Meeresökosysteme kontaminiert werden.
Dank der durchgeführten Arbeiten konnten die konkreten Auswirkungen und Umweltauswirkungen des Ölausstoßes in den Tiefen des Golfs von Mexiko genauer bewertet werden, so dass die gegenwärtigen und künftigen Auswirkungen auf das Leben im Meeresboden über das vorher geschätzte Maß hinaus genauer beurteilt werden konnten.
Doch jetzt hat es eine Forschung unter Leitung von Professor Samuel Arey vom EPFL in Zusammenarbeit mit Fachleuten des Woods Hole Oceanographic Institute in den Vereinigten Staaten geschafft, diese Erfahrung zu nutzen, um ein neues Molekularmodell zu entwickeln, das das Verhalten von Rohöl und Gas in einer tiefen Gewässerumgebung und ihre Umweltauswirkungen bestimmen kann.
Feldstudien
Die Arbeit wurde durch eine Pressemitteilung der Bundesfachschule Lausanne verbreitet und wurde auch in einem Artikel in der Online-Ausgabe des wissenschaftlichen Magazins Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erläutert. Um diesen neuen Ansatz zu erreichen, führten die Spezialisten verschiedene Feldstudien im Golf von Mexiko durch.
Die Explosion der Horizon-Plattform in den Tiefseegewässern war eine echte Herausforderung für die Branche, da sie die Kontrolle ihrer Ölverschmutzung erforderlich machte. Die Bedingungen waren sehr komplex, da die Tiefe des Brunnens, etwa 1.500 Meter unterhalb der Meeresoberfläche, den Betrieb sehr schwierig machte.
Als das Methangas an die Oberfläche kam und die Explosion stattfand, löste sich die große Verschmutzung aus. Viele Forschungsarbeiten wurden seit dem Ausbruch bis heute durchgeführt, um die Auswirkungen auf das Meeresleben und die Küstenregionen zu ermitteln. Dieses neue Modell ist jedoch eine allgemeine Perspektive, die sehr nützlich sein kann, um die Folgen ähnlicher Vorfälle zu analysieren und ihre Auswirkungen zu verringern.
Im Juni 2010 erreichten Wissenschaftler des Woods Hole Oceanographic Institute mit Hilfe eines ferngesteuerten Fahrzeugs die Basis der Plattform und sammelten mit einem Roboterarm Proben direkt aus der Öffnung des Brunnens. Die Spezialisten führten über 200 Messungen in verschiedenen Tiefen in einem Gebiet von 30 Kilometern durch.
Das neue Molekularmodell wird erhebliche Fortschritte bei der Umweltverträglichkeitsprüfung von Ölpesten in Tiefseegewässern ermöglichen. Bild: EPFL.
Das neue Molekularmodell wird erhebliche Fortschritte bei der Umweltverträglichkeitsprüfung von Ölpesten in Tiefseegewässern ermöglichen. Bild: EPFL.
Das Verständnis des Phänomens
Diese Proben wurden mit Hilfe der US-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) analysiert. Die gemeinsame Arbeit der EPFL- und NOAA-Experten an den Proben, die von den Forschern des Woods Hole Oceanographic Institute gesammelt wurden, ermöglichte die Entwicklung des neuen Modells.
Der Ansatz unterstreicht die Bedeutung der Eigenschaften von Kohlenwasserstoffen und der Struktur in Brunnenöffnungen für die Bestimmung der Eigenschaften und des Umfangs der Ausdehnung der Verschmutzung in den Tiefen. So wurde die Verschmutzung in tiefen Gewässern nach einem Ölausstoß stärker verstanden.
So wurde beispielsweise festgestellt, dass im Gegensatz zu einem Überfall auf die Oberfläche, bei dem flüchtige Verbindungen wie Methan, Benzol odernaphthalin in die Atmosphäre verdampfen, der Druck in den tiefen Gewässern ihre Auflösung oder die Bildung von Kohlenhydraten verursacht, Verbindungen, die Wassermoleküle enthalten.
Je nach ihren Eigenschaften kann die resultierende Mischung im Wasser erhöht oder ausgesetzt werden, was zu Schäden an den Ökosystemen des Meeresbodens in der Nähe des ursprünglichen Austretens führt.
Durch Fortschritte bei den möglichen Folgen von Tiefwasserverseuchungen kann diese Untersuchung in Zukunft erhebliche Auswirkungen auf die Umweltverträglichkeitsprüfungen bei Ölverseuchung in Tiefsee haben und eine effizientere Bewältigung dieser Ereignisse ermöglichen.
El catedrático e investigador Jose Adam, de la Universitat Politècnica de València (UPV), ha sido reconocido con el Premio Nacional de Investigación Leonardo Torres Quevedo 2026, correspondiente al área de Ingenierías y Arquitectura. El galardón distingue una trayectoria científica orientada a responder a un desafío fundamental de la ingeniería: diseñar edificios, puentes e infraestructuras capaces de resistir situaciones extremas y...
La Universidad de Zaragoza ha anunciado una conferencia técnica sobre nuevas soluciones para los ánodos de las baterías, basada en la investigación desarrollada junto con la empresa española Floatech. El trabajo se centra en producir láminas de nanohilos de silicio, un material con capacidad potencial para almacenar más carga que el grafito empleado habitualmente en numerosos ánodos comerciales, pero cuya...
La evolución del sistema eléctrico y los desafíos que plantea la integración de nuevas fuentes de generación serán protagonistas del V Congreso de Redes Eléctricas 2026. El encuentro, programado para los días 3 y 4 de noviembre en la Escuela Técnica Superior de Ingenieros Industriales de la Universidad Politécnica de Madrid, reunirá a expertos, investigadores, empresas y representantes del sector...
Bilbao acogerá entre el 4 y el 6 de noviembre de 2026 el 43.º Congreso Nacional de Ingeniería en el Sector de la Sanidad, una reunión profesional orientada a analizar cómo las nuevas tecnologías y los criterios de gestión técnica pueden mejorar las infraestructuras y los servicios asistenciales. Organizado en el ámbito de la Asociación Española de Ingeniería Hospitalaria, el...
El Ministerio para la Transición Ecológica y el Reto Demográfico ha anunciado la publicación en el Boletín Oficial del Estado del plan que regula la implantación progresiva de contadores inteligentes de gas natural en España. La medida, recogida en la Orden TED/1122/2026, contempla sustituir aproximadamente ocho millones de equipos analógicos durante un período de diez años, hasta 2036, e incorporar...
In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.
A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.
You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.
Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.
If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.
Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.
If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.
When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.
We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.