
Unter den verschiedenen Alternativen zur Verwertung tierischer Abfälle, die Herstellung von Hydroxyapatit (Hap) hat Aufmerksamkeit erhalten, da harte Gewebe von Tieren eine natürliche Quelle von Hap darstellen.
Dieses Produkt kann bei der Herstellung von Prothesen, Elektroden oder adsorbierenden Materialien zur Beseitigung von flüssigen und gasförmigen Schadstoffen verwendet werden.
Die Arbeit, veröffentlicht in der Zeitschrift Journal of Materials Science, die auf der Suche nach Lösungen für die hohe Abfallproduktion in den Viehhaltungsbetrieben in der Umgebung und auf der Suche nach einer besseren Verwertung von Schweineknochenabfällen beruht. "Die Verwendung dieser Rückstände als Ausgangsmaterial für die Herstellung von Hydroxyapatit (Hap) ist attraktiv, da sie ein natürliches Produkt ist, das leicht als Nebenprodukt der Lebensmittelindustrie zur Verfügung steht," erklären die Forscher. Die Anwendung eines ersten Stadiums der Präpyrolyse unter weichen Bedingungen (450oC) ermöglicht die Beseitigung des Weichteils des Knochens (Kollagen, Fett usw.) und die Verbesserung der Wirksamkeit der anschließenden chemischen Behandlung." Diese "schwächt" gerade die Knochenstruktur, so dass im Endstadium der Pyrolyse bei Temperaturen zwischen 600 °C und 800 °C Vergasungsreaktionen begünstigt werden.
Infolge der BSE-Krise wurde die Verwendung von Fleisch- und Knochenmehl zur Fütterung von Rindern in der Europäischen Union verboten. Bei der Suche nach anderen Anwendungen von tierischen Abfällen erwies sich die Pyrolyse als von Interesse, da die Hauptverbindung vielseitig ist, die unter anderem in elektrochemischen Prozessen und in Adsorptionsverfahren verwendet werden kann. Dieser Nutzen hängt weitgehend von seinen texturalen Eigenschaften ab, die durch eine chemische Behandlung vor der Pyrolyse verbessert werden können.
Pyrolyse besteht in der thermischen Zersetzung der Materie ohne Sauerstoff. Das Ziel der Arbeit der Forscher Abteilung für Chemietechnik der Universität des Baskenlandes/Euskal Herriko Unibertsitatea versucht, die Wirksamkeit einer dreistufigen Methode, einschließlich Präpyrolyse (450° C), der chemischen Behandlung und der Pyrolyse von Schweineknochen, zu konkretisieren. Die bisher durchgeführte Forschung konzentrierte sich auf die Untersuchung geeigneter Bedingungen hinsichtlich der Art des Wirkstoffs, seiner Dosierung und der optimalen Temperatur während der Endphase der Pyrolyse.
Die Ergebnisse der UPV/EHU-Ermittler haben gezeigt, dass die für die chemische Behandlung verwendete Substanz die Prozessleistung stark beeinflusst, d. h. das Verhältnis zwischen der ursprünglichen Rückstandsmenge und der endgültigen Produktmenge (Hap). Die Gesamtleistung der Anwendung von Pyrolyse für diesen Patienten liegt im Bereich von etwa 9 bis 68%. Dasselbe gilt für den Imprägnierungsgrad. Eine chemische Behandlung mit alkalischen Substanzen führte beispielsweise zu einer 30%igen Zunahme der Porosität des daraus resultierenden Materials gegenüber der nicht chemisch behandelten Probe. Während eine Äquivalentdosis einer Säurebehandlung die Struktur des Produkts praktisch zerstört und ohne Porosität.
Umfangreiche Anwendungen
Die Richtlinie 2006/12/EG verpflichtet die Mitgliedstaaten, Instrumente zur Verbesserung der Abfallbewirtschaftung bereitzustellen. Daraus ergibt sich der derzeitige Integrierte nationale Abfallplan Spaniens (PNIR), der zu seinen strategischen Leitlinien die Notwendigkeit der Suche nach Formen der Abfallaufwertung sowohl auf staatlicher als auch auf autonomer Ebene festlegt. Mit dem Plan für Abfallvermeidung und -bewirtschaftung im Baskenland 2014-2020 sollen die besten verfügbaren Techniken für die Entwicklung des NIR gefördert werden.
In diesem Zusammenhang schlagen die beschriebenen Forschungsarbeiten vor, agro-pecuarios, insbesondere Tierknochen, durch Umwandlung in Material mit hohem Mehrwert, das überwiegend aus Hydroxyapatit besteht, zu bewerten. Hydroxyapatit (Hap), eine Mischung aus Calciumhydroxiden und -phosphaten (Ca10(PO4)6(OH)2), stellt eine technologisch interessante Alternative dar, da in jüngster Zeit die Vorteile, die sich aus den amphoterischen Eigenschaften ergeben (kann als Säure oder als Basis reagieren), sowie die hohe Ionenaustauschkapazität hervorgehoben werden. So wurde Hap erfolgreich sowohl für biochemische (als Prothesen) als auch für industrielle Anwendungen (z. B. Elektrode, Adsorbenzmittel und/oder katalytische Unterstützung) eingesetzt.
Bei ihren industriellen Anwendungen könnte sie, wenn sie mit ausreichend Porosität ausgestattet ist, als Zusatzmittel für flüssige und gasförmige Abwasserreinigungsverfahren verwendet werden. Die Adsorptionsprozesse sind eine der besten verfügbaren Technologien zur Beseitigung von refraktären Schadstoffen bei biologischen Behandlungen, die üblicherweise in Reinigungsprozessen eingesetzt werden.
Darüber hinaus haben die Professoren an der UPV/EHU begonnen, auch ihre Verwendung als Katalysatorträger zu untersuchen, mit Hilfe von selektiven Kohlenmonoxidoxidoxid-Reaktionen (CO-PROX). Diese Reaktion ist die wirksamste Option für die Entfernung von CO-Strahlen im Strom aus Wasserstoffbatterien. Wasserstoffbatterien werden als zukunftsweisende Alternative zu den derzeit verwendeten Energiequellen betrachtet, da sie die Erzeugung von Treibhausgasen und den Einsatz sogenannter fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Erdgas und Erdöl verhindern.
Forschungsgruppe und Arbeitsgruppen
Das an dem Projekt beteiligte Forschungsteam besteht aus zwei Professoren, Bai Iriarte Velasco und José Luis Ayastuy Arizti, und einer stellvertretenden Professorin, Irene Sierra García, die ihre Arbeit an der Fakultät für Pharmazie und an der Fakultät für Wissenschaft und Technologie der UPV/EHU durchführt. Er hat auch an der Studie Lorena Zudaire Villanueva, Schülerin des Grades in Lebensmittelwissenschaft und -technologie teilgenommen. Die Arbeit wird in die Arbeit der TQSA integriert, die derzeit von der konsolidierten Forschungsgruppe für chemische Technologien für die ökologische Nachhaltigkeit entwickelt wird. TQSA hat an verschiedenen Projekten des nationalen FuE-Plans für Umwelt und Europäische Union (TMR-Programm) mitgewirkt und dabei seine Forschung auf Bereiche konzentriert, die eng mit nachhaltiger Entwicklung, Umweltschutz und Öko-Innovation zusammenhängen. Die Gruppe ist Mitglied der Abteilung für Chemietechnik der Fakultät für Wissenschaft und Technologie. Laut dem Internationalen Ranking der NTU-Universitäten 2015, veröffentlicht am 11. Oktober vergangenen Jahres, ist die UPV/EHU im Bereich Chemietechnik die 1. Staatsuniversität, die 14. Universität Europas und die 73. Universität weltweit.
Bibliographische Referenz
Iriarte, Unai; Sierra, Irene; Zudaire, Lorena; Ayastuy, José Luis. Conversion of waste animal bones into porous hydroxyapatite by alkaline treatment: effect of the impregnation ratio and investigation of the activation mechanism. Journal of Materials Science (2015) 50:7568–7582. DOI 10.1007/s10853-015-9312-6.
_____________________
UPV/EHU
La undécima edición de Egurtek, Foro Internacional de Arquitectura y Construcción en Madera, ha reunido en Bilbao a profesionales de la ingeniería, la arquitectura, la industria forestal y la edificación para analizar las aplicaciones contemporáneas de la madera. La cita, programada los días 28 y 29 de octubre de 2026 en Bilbao Exhibition Centre, cuenta con la colaboración de la...
El diseño de las cubiertas industriales está evolucionando hacia soluciones que buscan reducir material, simplificar el montaje y mejorar la relación entre prestaciones estructurales y coste total. Para abordar estas alternativas, el Colegio Oficial de Ingenieros Industriales de la Comunitat Valenciana programó el 29 de octubre de 2026 una jornada técnica en su sede de Valencia sobre eficiencia estructural en...
El Colegio Oficial de Ingenieros de Telecomunicación prepara la cuarta edición de Talento50+, un programa dirigido a colegiados y colegiadas mayores de 50 años que desean revisar su trayectoria profesional, actualizar sus herramientas de búsqueda de oportunidades o explorar nuevas formas de aportar su experiencia técnica. El anuncio, publicado el 28 de octubre de 2026, presenta una iniciativa gratuita para...
El marco normativo español para los biocarburantes, los biolíquidos y los combustibles de biomasa incorpora nuevas condiciones de sostenibilidad y reducción de emisiones de gases de efecto invernadero. El Real Decreto 926/2026, de 28 de octubre, publicado en el Boletín Oficial del Estado el día 29, desarrolla aspectos de la normativa europea de energías renovables y afecta a la evaluación...
Red Eléctrica ha culminado la implantación de un sistema de monitorización dinámica de capacidad en la línea de transporte Pobla-T Sesué de 220 kV, que conecta territorios de Huesca y Lleida. La solución, conocida como Dynamic Line Rating o DLR, permite utilizar información meteorológica y mecánica de la infraestructura para estimar su capacidad operativa de forma ajustada a las condiciones...
In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.
A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.
You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.
Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.
If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.
Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.
If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.
When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.
We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.