
Ein Tumor entsteht, weil eine Zelle des Körpers Mutationen in einem oder mehreren Genen erfährt. Diese Mutationen beeinträchtigen die Mechanismen zur Zellwachstumskontrolle und lassen sie sich ohne Bremse teilen. Dieses absurde und unkontrollierte Wachstum ist das, was man Krebs nennt. Die biologische Krebsforschung beruht weitgehend auf der Identifizierung von Genen, die Tumormutationen erleiden.
In der Arbeit vor ein paar Tagen veröffentlicht von der Zeitschrift "Journal of Investigative Dermatology" und geleitet von Dr. Manuel Navarro und Angel Ramirez, ICES-Einheit für Molekular Onkologie eine andere Annäherung an dieses Problem, das darin besteht, die Entwicklung von Tumoren auf kontrollierte Weise zu induzieren und anschließend alle Gene zu identifizieren, die in diesen Tumoren mutierten; dazu wurden zwei neue Technologien kombiniert: Massensequenzierung und Einsatz von Transposonen, mobile genetische Elemente mit mutagener Kapazität.
Ein bestimmter Tumor hat im Allgemeinen keine einzige Mutation, er hat in der Regel mehrere, die verschiedene Gene beeinflussen, im Zusammenhang mit Funktionen, die im Tumor verändert werden: So werden in der Regel mutierte Gene gefunden, die an der Zellteilung beteiligt sind, in der Fähigkeit, angrenzende Gewebe einzudringen (metastasieren), bei geplantem Zelltod (unserer Sicherheitsmechanismus, der eine Zelle unter normalen Bedingungen "suicide" macht, wenn sie anfängt, sich aberrativ zu verhalten) usw.
Es ist noch nicht bekannt, wie viele Mutationen in verschiedenen Genen erforderlich sind, um einen Tumor zu entwickeln. Die jüngsten Studien sprechen von Zahlen zwischen 11 und mehr als 100, je nach Fall. Darüber hinaus hat jede Tumorart Mutationen in einer anderen Gensammlung, und Tumoren derselben Art können verschiedene Gene mutiert haben, was ihre Malignität und pharmakologische Reaktion beeinflusst. Um die Sache noch komplizierter zu machen, sind "Passer"-Mutationen häufig, die für die Tumorentwicklung nicht wichtig sind, aber als Folge der anormalen "Qualitätskontrolle" der Tumorzelle auftreten.
Viele Jahre Forschungsanstrengungen auf der ganzen Welt haben die Identifizierung von Dutzenden von Genen ermöglicht, deren Mutation Krebs verursacht. Die Charakterisierung dieser Gene nimmt einen großen Teil der Zeit von zahlreichen Forschungsgruppen in Anspruch, obwohl diese Gene aufgrund der durch die heutige Technologie bedingten Einschränkungen im Allgemeinen als isolierte und nicht als Ganzes betrachtet werden.
Daher die Bedeutung der Arbeit der ICESAT-Einheit für Molekular Onkologie: die kontrollierte Induktion der Tumorentwicklung und die anschließende Identifizierung aller in diesen Tumoren mutierten Gene unter Verwendung der beiden oben genannten Technologien: Massensequenzierung und Einsatz von Transposonen.
In Zusammenarbeit mit der Universität von Iowa wurde ein Mausmodell entwickelt, in das ein modifizierter Transposon eingeführt wurde, um sich innerhalb des Genoms der Hautzellen zu bewegen. Diese Transposon, die sich nach dem Zufallsprinzip bewegt, hat die Fähigkeit, Mutationen zu verursachen, wo sie in das Genom fällt. Nach einer gewissen Zeit wird Transposon eine bestimmte Anzahl von Mutationen verursacht haben, und die Zellen, die die richtige "Kombination" von Mutationen gefunden haben, werden einen Tumor entwickeln.
Dann wird die Massensequenzierungstechnologie verwendet, um die Gene zu identifizieren, die durch Transposon mutiert wurden. Zu diesem Zweck war zuvor eine kleine "Rest" -Sequenz in die Transposon eingefügt worden. So wurden mehr als 70 Tumore sequenziert, und nach entsprechender bioinformatiker Analyse wurden insgesamt 126 Gene identifiziert, die im Falle einer Mutierung möglicherweise für die Bildung von Tumoren verantwortlich sind. Mehrere dieser Gene sind für Krebsforscher weithin bekannt, aber andere sind völlig neu und unerwartet.
Da die Gene, die in Mäusentumoren mutiert sind, nicht unbedingt dieselben sein müssen wie beim Menschen, wurden die Ergebnisse anschließend mit Hilfe von Biopsien menschlicher Tumore aus der Operation validiert, und es wurde festgestellt, dass einige dieser Gene auch in menschlichen Hauttumoren mutiert waren.
Die Bedeutung dieser Studie liegt darin, dass sie neue Wege eröffnet, um zu verstehen, wie sich Hauttumoren beim Menschen entwickeln.
--------------------------------------
Weitere Informationen:
Journal of Investigative Dermatology advance online publication, 26 July 2012; doi:10.1038/jid.2012.245 “A Transposon-Based Analysis of Gene Mutations Related to Skin Cancer Development”, von Rita M. Quintana, Adam J. Dupuy, Ana Bravo, M. - Casanova, Josefa P. Alameda, Angustias Page, Miguel Sanchez-Viera, Angel Ramirez und Manuel Navarro.
Fotografie (CIEMAT): Hautschnitt, in dem Haare (grün) und rote Flecken sichtbar sind, die darauf hindeuten, dass die Umsetzung in den Herzkernen der Epidermis erfolgt, aber nicht in der Dermis.
La escasez de agua, la necesidad de reducir vertidos y el coste energético de los tratamientos están impulsando nuevas soluciones de gestión hídrica para la industria manufacturera. En este contexto, el Instituto de Tecnología Cerámica (ITC-AICE) lidera INNO4H2O, un proyecto que conecta investigación, digitalización y economía circular para ofrecer nuevas herramientas de optimización a las instalaciones productivas. La iniciativa cuenta...
La aplicación de inteligencia artificial a la observación del territorio abre nuevas posibilidades para localizar las áreas cortafuegos, conocer su continuidad y revisar sus necesidades de mantenimiento. Estas técnicas fueron el eje del Café Forestal celebrado el 29 de octubre por el Colegio Oficial de Ingenieros Técnicos Forestales y Graduados en Ingeniería Forestal y del Medio Natural y su Asociación,...
La Escuela de Ingeniería y Arquitectura de la Universidad de Zaragoza ha anunciado una jornada para presentar el nuevo Máster Universitario en Ingeniería de Diseño de Producto. La convocatoria pone el foco en la evolución de una especialidad en la que confluyen conocimientos técnicos, creatividad, desarrollo industrial y necesidades de usuarios y empresas. El acto está programado para el viernes...
El Colegio Oficial de Ingeniería Industrial de las Illes Balears ha respaldado la candidatura del ingeniero Marc Marí Roig a los Premios Nacionales de Industria «Bien hecho en España» 2027 por el proyecto «Área Logística Sumidero de Emisiones de CO₂ en Eivissa». La propuesta plantea valorizar restos forestales y agrícolas mediante una instalación industrial capaz de producir biochar, un material...
El Colegio Oficial de Ingenieros Industriales de Aragón y La Rioja (COIIAR) acogió en su sede de Zaragoza la conferencia «Soberanía tecnológica y dependencia externa: impacto de la tecnología, la industria, la cadena de suministro y la financiación en el “alistamiento” de la defensa europea», impartida por el vicealmirante del Cuerpo de Ingenieros de la Armada y doctor ingeniero de...
In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.
A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.
You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.
Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.
If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.
Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.
If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.
When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.
We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.