MENÜ SCHLIESSEN

Wichtige Nachrichten

04/07/2012 - Magnetische Drehungen auf der Sonnenoberfläche bei 10.000 km/h
Menéame
Compartir en Facebook Send to a friend

 

Ein Team europäischer Wissenschaftler hat herausgefunden, daß es auf der Oberfläche der Sonne Tornados gibt, die zu einer extrem hohe Geschwindigkeit und deren Temperatur enorm hoch ist.

 

Dieser Fund könnte eine Reihe von Rätseln der Physik erklären, die noch nicht gelöst sind. Die Ergebnisse wurden veröffentlicht unter: Natur.

 

 

Drehungen bei 10.000 km/h

 

Diese magnetischen Drehungen erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 10 000 Kilometern pro Stunde und lassen ähnliche Phänomene auf dem Planeten Erde in den Griff. Tatsächlich erreichte der bisher schnellste Erdtornado nur Geschwindigkeiten in der Nähe von 486 km/h, eine ganz ungewöhnliche Geschwindigkeit.

 

Diese solaren magnetischen Tornados, die durch rotierende Magnetfeldstrukturen geschaffen wurden, die das Plasma zu Spiralumlauf bewegen, sind nicht nur sehr häufig, sondern könnten auch den Schlüssel für eine Lösung eines Kopfbruchs des physischen Bereichs liefern: der Grund dafür, dass die Oberfläche der Sonne ist kälter als ihre äußere Atmosphäre.

 

Der gesunde Menschenverstand veranlaßt zu der Annahme, daß die Temperatur, je näher man dem Feuer kommt, höher ist, aber in der Sonne wird dies nicht wahr. Es ist richtig, dass ihr Kern die 15.000.000 Grad CelsiusTemperatur sinkt auf 5 500 Grad Celsius. Dieses sinkt weiter auf 4,300 Grad Celsius in der Photosphäre, die Schicht der Sonnenatmosphäre, die mit der Chromosphäre begrenzt. Aber in der Chromosphärie ist die Situation nicht mehr mit dem gesunden Menschenverstand vereinbar. Wenn die Krone mit der äußeren Schicht der Sonnenatmosphäre vermischt wird, steigt die Temperatur auf 100 000 Grad Celsius, bis sie 2 000 000 Grad Celelsius im Teil der Krone erreicht, der am weitesten vom Zentrum der Sonne entfernt liegt. Diese Akkordeonsequenz Seit Jahren ist die wissenschaftliche Gemeinschaft verwirrt, aber die Daten, die aus diesen magnetischen Tornados gewonnen werden, könnten Licht in das Rätsel bringen.

 

Professor Robertus Erdélyi, Direktor des Forschungszentrums für Solarphysik und Weltraumplasma (SP2RC) an der Fakultät für Mathematik und Statistik der Universität Sheffield, erklärte: "Eines der Hauptprobleme der modernen Astrophysik ist zu wissen, warum die Atmosphäre eines Sternes, wie unsere Sonne, wesentlich wärmer ist als seine Oberfläche. Stellen Sie sich vor, dass Sie einen Berg hinaufklettern, z. B. eine Mauer in Schottlands Hochland, und dass es wärmer wird, wenn Sie aufsteigen.

 

Wir wussten, dass die Energie von der Oberfläche der Sonne stammte, aber wie diese enorme Menge Energie in die Sonnenatmosphäre fließt, ist ein Geheimnis. Wir glauben, dass wir Hinweise darauf in diesen rotierenden magnetischen Strukturen, den Sonnentornen, gefunden haben, die die Energie kanalisieren, die in Form von Magnetwellen zur Erhitzung des magnetisierten Sonnenplasmas benötigt wird.

 

In dieser Arbeit berichten wir über die Entdeckung von generalisierten magnetischen Tornados und deren Wirkung auf die heißesten Bereiche der Sonnenatmosphäre, wo die Temperatur nur ein paar Millionen Kelvin-Grade tausende Kilometer von der Sonnenoberfläche erreicht. Ein großer Fortschritt in diesem Bereich.

 

 

Höhere Tornados

 

Es wird geschätzt, dass es auf der Oberfläche der Sonne mindestens 11.000 magnetische Tornados mehr als 1600 km breit. Trotz seiner Größe und Größe, ist dies das erste Mal, dass sie erkannt werden.

 

Dr. Sven Wendemeyer-Böhm von der Universität Oslo (Norwegen) führte das Team an, das die Entdeckung durchführte: Diese Phänomene sind in der Sonne eher klein. Sie werden am besten in der Chromosphäre, der atmosphärischen Schicht zwischen der Photosphäre (d.h. der "Oberfläche") und der Krone in Form von rotierenden Strukturen beobachtet. Die Beobachtung der Chromsphäre ist extrem kompliziert. Die Entdeckung wurde durch die Kombination aus einem hochmodernen Solarteleskop der neuesten Generation (das ein-Meter-Solarteleskop) und einem neuen Weltraumteleskop (das NASA Solar Dynamic Observatory) ermöglicht, das uns die Möglichkeit bot, auch sehr kleine Sonnendetails zu betrachten.

 

Die Entdeckung dieser Tornados ermöglichte es dem Team, eine Theorie zu formulieren, in der sie für den Transport von Energie aus der Reserve unter der Sonnenoberfläche, der Konvektionszone - der heißesten Zone - in Form von Magnetwellen in die Außenatmosphäre verantwortlich gemacht werden.

 

Dr. Wedemeyer-Böhm fügte hinzu: "Wir haben gezeigt, dass magnetische Tornados die Energie von der Oberfläche der Sonne bis zur Krone nach oben kanalisieren. Die magnetischen Tornados liefern ein weiteres Stück zum bereits alten Puzzle, das die Erwärmung der Krone bedeutet. Es ist auch seltsam, dass nur zwei Zutaten benötigt werden, um dieses Phänomen zu erzeugen: Magnetfelder und Wirbelströme, die durch den "Wanneneffekt" in den absteigenden Strömen nahe der Sonnenoberfläche erzeugt werden. Beide Zutaten sind auf der Oberfläche der Sonne üblich, was die Fülle der Magnettornierungen erklärt, von denen es zu jeder Zeit mindestens 11 000 gibt. Seine Fülle ist eine wichtige Entdeckung, weil diese Allgegenwart eine notwendige Voraussetzung für die Erhitzung der Krone ist.

 

Die Entdeckung hat auch wichtige Auswirkungen auf die Erde, so der Professor, vor allem in Bezug auf die Schaffung sauberer Energie. ●Wenn wir herausfinden, wie die Natur die magnetisierten Plasmae erhitzt, genauso wie die Sonnentornate, können wir eines Tages in der Lage sein, diesen Prozess zu nutzen, indem wir die Technologie entwickeln, die für den Bau von Geräten erforderlich ist, die kostenlose, saubere und ökologische Energie erzeugen. Unsere kollaborative Forschung hat einen wesentlichen Fortschritt auf dem Weg zur Entschlüsselung der Geheimnisse dieses riesigen und zugleich spannenden Problems der Plasma-Astrophysik, deren Lösung wir immer näher kommen.

 

Die Wissenschaftler konnten die Tornados in der äußeren Atmosphäre der Sonne beobachten, die Tausende von Kilometern von der Oberfläche des Riesensternes entfernt waren, und zwar durch den kombinierten Einsatz von Teleskopen und Satellitenteleskopen. Mit Hilfe der gewonnenen Daten konnten dreidimensionale Bildsequenzen pro Schicht der Tornados erstellt und ihre Entwicklung mittels neuerer numerischer Codes simuliert werden, die durch die hochauflösende Technologie und die neueste Generation der verwendeten Teleskope ermittelt wurden.

 

 

------------------------------

 

Weitere Informationen:

 

Nature: http://www.nature.com/

Institut für Theoretische Astrophysik an der Universität Oslo:

http://www.mn.uio.no/astro/english/


Quelle


Weitere Branchennachrichten

23/10/2026 - La UJI conecta la investigación en materiales avanzados con la industria en la VII Jornada UCIE-INAM

El Instituto de Materiales Avanzados (INAM) de la Universitat Jaume I de Castellón programó para el 1 de octubre de 2026 su VII Jornada de Transferencia Tecnológica UCIE-INAM, bajo el lema «De la investigación básica al producto comercial». La convocatoria se centró en acercar los resultados de la investigación a empresas, profesionales y agentes de innovación. Del laboratorio a las...


Weitere Informationen

23/10/2026 - La ingeniería aeronáutica analiza en Vitoria la construcción de una cadena industrial global desde Euskadi

La Asociación de Ingenieros Aeronáuticos de España, en colaboración con el Colegio Oficial de Ingeniería Industrial de Álava, organizó hoy viernes 23 de octubre de 2026 la Conferencia Heraclio Alfaro 2026, centrada en el desarrollo de la industria aeronáutica vasca y su proyección internacional. Industria, liderazgo y cadena de suministro La conferencia lleva por título «Juan Ignacio (Iñaki) López Gandásegui:...


Weitere Informationen

23/10/2026 - La UMH presenta COGNITRAIN, un sistema de entrenamiento cognitivo con inteligencia artificial y señales cerebrales

Investigadores de la Universidad Miguel Hernández de Elche (UMH) presentaron el proyecto COGNITRAIN, una propuesta de entrenamiento cognitivo que combina inteligencia artificial, registro de actividad cerebral y aplicaciones interactivas. La iniciativa se orienta especialmente a personas mayores y explora formas de hacer más accesibles estas tecnologías. Cómo funciona la tecnología El sistema utiliza electroencefalografía (EEG), una técnica no invasiva que...


Weitere Informationen

22/10/2026 - Oracle publica una alerta crítica por la vulnerabilidad CVE-2026-91403 en Java y GraalVM

Oracle acaba de emitir una alerta de seguridad para corregir la vulnerabilidad CVE-2026-91403, que afecta al componente Java Secure Socket Extension (JSSE) de versiones concretas de Oracle Java SE y GraalVM. La compañía le asigna una puntuación de 9,1 sobre 10 en CVSS 3.1. La matriz de riesgo señala que la vulnerabilidad puede explotarse por red sin autenticación y que,...


Weitere Informationen

22/10/2026 - La UE acuerda elevar a 700 millones el umbral de invalidación de derechos de emisión en su reserva de estabilidad

Acuerdo provisional sobre el mercado europeo de carbono El Consejo de la Unión Europea y el Parlamento Europeo alcanzaron el 20 de octubre de 2026 un acuerdo político provisional para modificar las reglas de invalidación de derechos de emisión en la Reserva de Estabilidad del Mercado (MSR), integrada en el régimen de comercio de derechos de emisión de la Unión...


Weitere Informationen


Banner Bolsa de Trabajo
ACNUR Submeter ESI

This website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.

This website uses its own and third-party cookies to offer a better experience and service.
By browsing or using our services, you accept our use of cookies. You can change your cookie settings at any time. Cookie-Richtlinie

Accept cookies

COOKIE POLICY

In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.

WHAT ARE COOKIES?

A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.

WHAT TYPES OF COOKIES DOES THIS WEBSITE USE?

  • Performance cookies: These cookies improve your browsing experience and optimise the website. They store service settings so that you do not need to configure them again each time you visit.
  • Analytics cookies: These cookies, managed by us or third parties, help count users and statistically analyse how they use the service. Browsing activity is analysed to improve the products or services we offer.

HOW TO MANAGE COOKIES IN YOUR BROWSER

You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.

ACCEPTING COOKIES

Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.

If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.

Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.

If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.

When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.

UPDATES TO OUR COOKIE POLICY

We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.