
Eine auf Reibungskraftmessungen basierende Methode könnte zur Entwicklung hochpräzisionsfähiger Touchsensoren für Chirurgie, Industrie oder Raumroboter führen.
Die Aufnahme des Sinns der Sehkraft in Roboter war eine Herausforderung für Forscher vor 30 Jahren. Heute ist es eine übertroffene Herausforderung, aber Roboter sind noch weit davon entfernt, alle Reize, die sie umgeben, wirksam zu interpretieren, zum Teil, weil sie nicht ein Gefühl der fortgeschrittenen Note haben.
Ein Vorschlag von Forschern des Laboratorio de Physicia Statistica an der Universität Paris 6 (UPMC) vor kurzem von den amerikanischen Forschern Robert Carpick und Matthew Mate für die Zeitschrift Nature überprüft, könnte den Schlüssel haben. In seiner Studie argumentiert das Team, das von Alexis Prevost und Georges Debrégeas koordiniert wird, dass diese Fähigkeit durch die Messung der Veränderungen der Reibungskräfte, die auf Nanoebene auftreten, erheblich verbessert werden könnte, indem ein Objekt von einem bestimmten Relief gegen ein anderes gerieben wird.
Forscher erklären in ihrem Artikel, der in der Zeitschrift Physical Review Letters veröffentlicht wurde, dass ein Robotersensordesign, das die Ergebnisse seiner Tests berücksichtigt, durch Reiben eines Elastomerblocks mit Reliefs, die Fingerabdrücke nachahmen, es ihnen ermöglichen würde, Informationen darüber zu erhalten, wie die Objekte Nanoskalen berührt haben, und präzisere und praktischere Maschinen hervorbringen würden.
Auf mikroskopischer Ebene wird in jedem sehr kleinen Kontaktbereich durch die Durchführung einer Zugkraft eine andere Reibungskraft des entgegengesetzten Sinnes erzeugt. Die Forscher hofften, eine Veränderung der Reibungskraft zu erkennen, die durch die Elastomerreliefs hervorgerufen wurde, und da viele "Kreste" in Berührung kamen, war es wahrscheinlich, dass diese Veränderung korrigiert wurde, d. h. auf Null geneigt war. Sie bemerkten jedoch, dass die direkte Beziehung zwischen Reibung und Zugkraft nicht erfüllt war und je rauer die Kontaktfläche war, desto größer waren die Schwingen in dieser induzierten Reibkraft.
Aus ihren Experimenten glauben Forscher, dass die Gestaltung von Sensoren, die diese Variationen von der Standard-Frist unterscheiden können, viel einfacher wäre, die Textur der Materialien mit großer Detailtiefe zu beschreiben. So könnte ein Roboter, der ein Objekt mit Fingerabdrücken mit bestimmten Reliefs berührt, in der Lage sein, nicht sehr unterschiedliche Oberflächen in seiner Rauheit zu unterscheiden "auf viel kleineren Skalen als die Ausdehnung der Kontaktfläche zwischen seinen Fingern und dem Objekt," d. h. ähnlich wie die menschliche Haut.
Das Gefühl der Berührung zu imitieren, könnte durch Informationen aus den Reaktionen auf die Reibung verschiedener Materialien sehr nützlich sein, zum Beispiel, um Roboter dazu zu bringen, Gegenstände fest zu greifen, ohne sie zu beschädigen, wie Carpick von der Abteilung für Maschinenbau und angewandte Technik der Universität Pennsylvania und der Forscher Matthew Mate, der in der Hitachi-Forschungseinrichtung in San Jose (Kalifornien) an der Überprüfung für Nature arbeitet. Um diese Art von Robotern jedoch so genau zu entwickeln, müssen zuvor neue Materialien und Technologien entwickelt werden.
In diesem Sinne hat Ramón Ceres, Forscher des CSIC-Centers für Automatik und Robotik (CAR) mit den sogenannten PVDF-Polymeren mit piezoelektrischen und pyroelektrischen Eigenschaften gearbeitet, d.h. sie sind druck- und temperaturempfindlich. "Wenn wir mit einem bestimmten Profil auf eine Roboterhand einwirken, und je nach der Verteilung des Drucks, konnten wir ein Bild von diesem Druckfeld bekommen," erklärt Ceres.
Dieser Prozess könnte auf einer kleineren Ebene viel Informationen liefern, wenn die Entdeckungen des Prevost-Teams über die durch die Textur der Objekte ausgelösten Schwankungen der Reibungskräfte angewandt würden. Laut Carpick ist die Verwendung von PVDF zwar nicht ausgeschlossen, aber die idealen Materialien für diese Anwendungen werden noch entwickelt. "Es könnten Nanomaterialien sein, die für spezifische funktionelle Eigenschaften ausgelegt sind," sagt er.
Eines der Probleme, die gelöst werden müssen, ist die Tendenz zum 'Beitritt' beim Versuch, eine Oberfläche zu berühren, und die rasche Degradation dieser Fläche, da in kleinem Maßstab die Haft- und Reibungskräfte sehr groß sind. Daher ist die Herstellung zuverlässiger Materialien, die die Verwendung aushalten können, d. h. mehrere Wiederholungen des Berührungs- und Fühlprozesses, ein wichtiger Aspekt. "Vielleicht wären kohlenstoffbasierte Materialien wie Diamanten, die wir ausführlich untersucht haben, dafür ideal," so Carpick abschließend.
Das von Prevost angeführte Team vertraut darauf, dass die Messung dieser Oszillationen in den Reibungskräften "leicht in taktile Robotersensoren implementiert" werden kann, und in der Tat, die Sensoren, die notwendig wären, um Roboter in Nanoskalen zu "fühlen." "Es gibt Systeme, die an haptische Schnittstellen angeschlossen sind [über die Gesamtheit der Kontakt-, nicht visuellen oder akustischen Empfindungen], die die Kräfte übertragen, die von der Nanospitze eines Atomkraftmikroskops an einen menschlichen Bediener aufgenommen werden." Zusätzlich zu diesen, der Forscher sagt voraus, dass es andere Arten "auf der Grundlage lokaler Untersuchungen wie Atomkraftmikroskope, Temperatur und spektroskopische oder elektrische Eigenschaften messen" geben könnte. Diese Technologie wurde jedoch noch nicht in Robotersysteme eingebaut.
Einer der Bereiche, in denen Forscher ein großes Potenzial für die Umsetzung dieses Fortschritts voraussehen, ist die laparoskopische Chirurgie. "Die Chirurgen haben ein mehr oder weniger gutes Sichtfeld, indem sie die Kamera richtig bewegen," erklärt Ceres, "aber sie vermissen es, ein Gefühl von Berührung im Werkzeug zu haben, nicht wissen, ob sie ein hartes oder weiches Material abschneiden oder ob ihnen Widerstand entgegengebracht wird." Carpick stimmt in seiner Einschätzung überein und weist darauf hin, dass die Operation "kontinuierliche Information und ein Gefühl der ultrafeinen Berührung" erfordert, die diese Art von Touch-Sensoren liefern könnten.
Bei solchen Eingriffen kann der Abstand zwischen der Hand und dem Werkzeug, das in den Körper eingeführt wird, etwa 40 bis 50 Zentimeter betragen, was zu einem Verlust des Gefühls der Berührung führt. Die Einbeziehung dieser Technologie in Scheren, Kanülen oder Skalpelle, um dem Chirurgen Informationen darüber zu vermitteln, was er tut, würde bedeuten, dass die Sensoren wirklich klein und außerdem biokompatibel sind.
Sobald es im Körper vorhanden ist, wäre es ideal, die von den Sensoren aufgenommenen Informationen so darzustellen, dass sie so nützlich wie möglich für den Arzt ist, wie es derzeit mit den Daten aus den Kameras geschieht, die in Bilder umgewandelt werden. "Sie müssten sich als ein taktiles Gefühl darstellen, das viel einfacher zu kommunizieren ist und direkt ausnutzbar und natürlich ist als die Bruttozahlen oder -daten," so Ceres.
Neben der Medizin und der Industrie im Allgemeinen könnten andere Aktivitäten die Entwicklung dieser Systeme nutzen, die in der Lage sind, sehr präzise Touchsignale zu erfassen, darunter die Stilllegung von Kernkraftwerken oder die Behandlung gefährlicher Abfälle, wo häufig die visuellen Informationen nicht ausreichen.
Nach Angaben von Ceres können Roboter, wenn sie diese höhere sensorische Kapazität aufweisen, "stärker" sein, z. B. bei der Handhabung von Teilen, der Unterwasser-Erkundung oder der Entnahme von Proben aus dem Meeresgrund. Auch auf dem Mars, wo die Befehle Minuten dauern, um zur Erde zurückzukehren und "kein direktes Feedback" zu geben, könnten sie nützlich sein, um die Beschaffenheit der Felsen vor Ort zu analysieren.
Obwohl Geräte mit einem dem Menschen vergleichbaren Berührungssinn jetzt etwas näher kommen, ist die Integration in diese zukünftigen Touch-Sensoren anderer vorhandener Technologien von entscheidender Bedeutung und wurde noch nicht angegangen. "Mehrere Sensoren, eine extrem präzise Positionssteuerung, die Isolierung von Vibrationen und Geräuschen, die Kontrolle der Rückkopplung und eine gute Lesefähigkeit sind notwendig, und all dies bei hohen Geschwindigkeiten," listet Carpick auf und illustriert den langen Weg, der noch vor uns liegt, um die Roboter mit einem Gefühl der menschlichen Berührung aus dem Science-Fiction-Bereich herauszuholen.
La escasez de agua, la necesidad de reducir vertidos y el coste energético de los tratamientos están impulsando nuevas soluciones de gestión hídrica para la industria manufacturera. En este contexto, el Instituto de Tecnología Cerámica (ITC-AICE) lidera INNO4H2O, un proyecto que conecta investigación, digitalización y economía circular para ofrecer nuevas herramientas de optimización a las instalaciones productivas. La iniciativa cuenta...
La aplicación de inteligencia artificial a la observación del territorio abre nuevas posibilidades para localizar las áreas cortafuegos, conocer su continuidad y revisar sus necesidades de mantenimiento. Estas técnicas fueron el eje del Café Forestal celebrado el 29 de octubre por el Colegio Oficial de Ingenieros Técnicos Forestales y Graduados en Ingeniería Forestal y del Medio Natural y su Asociación,...
La Escuela de Ingeniería y Arquitectura de la Universidad de Zaragoza ha anunciado una jornada para presentar el nuevo Máster Universitario en Ingeniería de Diseño de Producto. La convocatoria pone el foco en la evolución de una especialidad en la que confluyen conocimientos técnicos, creatividad, desarrollo industrial y necesidades de usuarios y empresas. El acto está programado para el viernes...
El Colegio Oficial de Ingeniería Industrial de las Illes Balears ha respaldado la candidatura del ingeniero Marc Marí Roig a los Premios Nacionales de Industria «Bien hecho en España» 2027 por el proyecto «Área Logística Sumidero de Emisiones de CO₂ en Eivissa». La propuesta plantea valorizar restos forestales y agrícolas mediante una instalación industrial capaz de producir biochar, un material...
El Colegio Oficial de Ingenieros Industriales de Aragón y La Rioja (COIIAR) acogió en su sede de Zaragoza la conferencia «Soberanía tecnológica y dependencia externa: impacto de la tecnología, la industria, la cadena de suministro y la financiación en el “alistamiento” de la defensa europea», impartida por el vicealmirante del Cuerpo de Ingenieros de la Armada y doctor ingeniero de...
In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.
A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.
You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.
Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.
If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.
Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.
If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.
When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.
We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.