
Die zunehmende Verschmutzung des Wassers mit anthropogenen chemischen Verbindungen stellt ein großes Problem dar, da sie sich auf die Umwelt und die Wasserqualität auswirkt, die für das Leben und die Wirtschaftstätigkeit von wesentlicher Bedeutung ist. In der Europäischen Union gibt es mehr als 100.000 registrierte Chemikalien, deren Kontrolle und Identifizierung durch verschiedene Richtlinien geregelt sind.
Um eine unerwünschte Ansammlung von Schadstoffen in Wassersystemen zu vermeiden, werden erhebliche Anstrengungen unternommen, um die neue Technologien, die ihre Beseitigung ermöglichen - wirtschaftlicher Art.
Zu den am häufigsten untersuchten gehören die sogenannten Fortschrittliche Oxydierungsprozesse, unter denen die Fotokatalyse ist.
Fotokatalyse
Die Photokatalyse wird besonders beachtet, da sie die Beseitigung von Schadstoffen durch oxidative Reaktionen ermöglicht und dabei Sonneneinstrahlung verwendet. Der Prozess besteht aus einer photochemischen Reaktion, die Sonnenenergie in chemische Energie auf der Oberfläche eines Katalysators umwandelt. Der Katalysator muss ein Halbleitermaterial sein, das durch Sonnenlicht aktiviert werden kann.
Die Forschungsgruppe der "Fachgruppe Chemietechnik" der Autonome Universität Madrid (UAM) arbeitet derzeit an der Entwicklung neuer Materialien, die das Sonnenlicht nutzen können, um die Oxidation und Beseitigung von Schadstoffen im Wasser zu induzieren.
Vor kurzem haben sie auf Heterostrukturen basierende Materialien hergestellt, die einen Halbleiter (Ce-TiO2) mit einem kommerziellen Ton kombinieren. Die Verwendung von Ton hat einen Mehrwert in dieser Forschung, da es sich um ein wirtschaftlich und nachhaltig Materialien handelt.
Der Halbleiter ist für die Durchführung der photochemischen Reaktion verantwortlich, während der Ton die geeignete Oberfläche für die Schaffung eines guten Katalysators liefert.
Dieses Forschungsteam unter der Leitung von Carolina Belver hat die Kombination beider Komponenten erfolgreich mit einer einfachen Synthesemethode namens Sol-gel erreicht. Diese Methode ermöglicht die Zubereitung von Ce-TiO2 in Form von Nanopartikeln, während diese auf der Tonoberfläche verankert sind.
Die Forscher verwendeten verschiedene Techniken, die meisten von ihnen in der UAM zur Verfügung stehen, um die Eigenschaften dieser Materialien zu kennen. Dadurch konnten sie den Syntheseprozess optimieren, indem sie Katalysatoren erhielten, die durch Sonneneinstrahlung aktiviert werden konnten.
Zur Untersuchung der Funktionsweise dieser Materialien als Katalysatoren bei der Wasserreinigung haben die Forscher einen photokatalytischen Reaktor entwickelt und entwickelt, der mit einem Solarsimulator (SUNTEST) ausgestattet ist, der es ermöglicht, unabhängig von den Wetterbedingungen im Labor mit Sonnenstrahlung zu arbeiten.
Das Reaktionsteam wird durch verschiedene Analysetechniken (flüssige Chromographie, Ionen-Klastographie usw.) ergänzt, so dass die Forscher das photokatalytische Verhalten der Materialien beim Abbau verschiedener Schadstoffe untersuchen konnten.
"Durch die Nutzung dieser Ausrüstung und der konstruierten Materialien haben wir hohe Abbauraten für verschiedene Schadstoffe (Farbstoff und Phenol) erreicht, indem wir sehen, wie die Zeit für ihre Abbauzeit sowohl vom Halbleiter als auch vom verwendeten Ton abhängt," erklärt Carolina Belver, Mitautorin der Arbeit.
"Die Bedeutung dieser Arbeit liegt in der verwendeten Synthesemethode, bei der Verwendung von Ton als Ausgangsmaterial und natürlich bei der Verwendung von Sonnenstrahlung, um die Oxidation von Schadstoffen in Wasser zu induzieren," fügt Belver hinzu.
Eine Methode mit hervorragenden Zukunftsaussichten
Die vorgeschlagene Synthesemethode bietet eine hervorragende Zukunftsperspektive für die Vorbereitung neuer Photokatalalysatoren. Die Forscher arbeiten weiterhin an der Entwicklung neuer Katalysatoren, konzentrieren sich aber nun auf die Beseitigung sogenannter "entsteigerter Schadstoffe."
Dieses Thema hat in den letzten Jahren aufgrund der Vielfalt der bestehenden "neu entstehenden Schadstoffe" (Arzneimittel, Pestizide, Missbrauchsdrogen, persönliche Hygieneprodukte usw.) und aufgrund ihrer schwierigen Kontrolle durch unterschiedliche Ursachen und mit hohen Umweltauswirkungen große Bedeutung erlangt.
Diese Forschungsarbeiten wurden von Forschern der Autonomen Universität Madrid (UAM) durchgeführt, die vom Ministerium für Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit (MINECO) (CTQ2013-41963-R) finanziell unterstützt wurden.
Bibliographische Referenz:
C. Belver, J. Bedia, M. A. Alvarez & J. J. Rodriguez. Solar photocatalytic purification of water with Ce-doped TiO2/clay heterostructures. Catalysis Today. Doi: 10.1016/j.cattod.2015.09.025
______________
El Colegio Oficial de Ingenieros Industriales de Madrid (COIIM) acogió este pasado 21 de octubre una jornada técnica sobre la seguridad contra incendios en establecimientos industriales y los desafíos específicos de las grandes plataformas logísticas. El encuentro fue organizado por la Comisión de Seguridad Industrial, Prevención de Riesgos Laborales y Protección contra Incendios del COIIM/AIIM junto con la Asociación de...
La Escuela de Ingeniería y Arquitectura (EINA) de la Universidad de Zaragoza ha difundido la convocatoria de la nueva temporada de Technovation Girls 2027 Aragón, una iniciativa internacional que acerca la tecnología, la inteligencia artificial y el emprendimiento a niñas y jóvenes de entre 8 y 18 años. La presentación de la edición se celebró este pasado 23 de octubre...
AMB Green Power ha recibido el Premio de la Energía 2026 en la categoría de Digitalización Energética por EnergestIA, un proyecto desarrollado por el Instituto Tecnológico de Aragón (ITA) para mejorar el dimensionamiento y la operación de baterías en instalaciones de autoconsumo fotovoltaico. Este reconocimiento se entregó el 22 de octubre en Zaragoza durante la quinta edición de la Noche...
El Boletín Oficial del Estado publicó el 23 de octubre el Real Decreto 845/2026, de 21 de octubre, que establece las normas españolas necesarias para aplicar dos reglamentos europeos destinados a reforzar el suministro de materias primas fundamentales y la fabricación de tecnologías de cero emisiones netas. La disposición entró en vigor el 24 de octubre de 2026. Su objetivo...
El Instituto de Materiales Avanzados (INAM) de la Universitat Jaume I de Castellón programó para el 1 de octubre de 2026 su VII Jornada de Transferencia Tecnológica UCIE-INAM, bajo el lema «De la investigación básica al producto comercial». La convocatoria se centró en acercar los resultados de la investigación a empresas, profesionales y agentes de innovación. Del laboratorio a las...
In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.
A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.
You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.
Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.
If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.
Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.
If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.
When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.
We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.