MENÜ SCHLIESSEN

Wichtige Nachrichten

26/07/2012 - Schutz tropischer Gebiete, die immer stärker bedroht sind
Menéame
Compartir en Facebook Send to a friend

 

Viele der geschützten tropischen Gebiete auf der ganzen Erde laufen Gefahr, einen großen Teil ihrer biologischen Vielfalt zu verlieren, wie eine Studie in der Zeitschrift Natur.

 

Die Forschung unter der Leitung von William Laurance, Professor an der James Cook University (Australien), warnt vor den Hauptbedrohungen, die den biologischen Reichtum der Tropenwälder mindern, und stellt Handlungsstrategien zur Verbesserung ihrer langfristigen Erhaltung auf.

 

An dieser Arbeit nahmen mehr als 200 Wissenschaftler aus aller Welt, zu denen auch der Experte Juan Carlos Guix gehört, Mitarbeiter der Abteilung für Tierbiologie und Mitglied der Forschungsgruppe für Biologie und Evolutionsökologie der Therapoden der Universität Barcelona (UB).

 

In den letzten Jahren hat die Entwaldung die Ausbreitung der tropischen Wälder verringert, die echte "Arche" der biologischen Vielfalt sind und zunehmend bedroht sind. "Bei etwa der Hälfte der Bestände ist es schwierig, die ursprüngliche Artenvielfalt zu erhalten," erklärt Laurance. Einige dieser Gebiete sind vom Zusammenbruch bedroht, und ein Großteil der Arten wird verschwinden, wenn wir die Erhaltung der Schutzgebiete nicht verbessern."

 

"Einige dieser Gebiete sind vom Zusammenbruch bedroht, und ein Großteil der Arten wird verschwinden, wenn wir die Erhaltung der Schutzgebiete nicht verbessern."

 

Laut Carolina Usche vom Humboldt-Institut (Kolumbien) und der zweiten Autorin der Studie ist auch der Rückgang der Arten in den am stärksten gefährdeten Beständen alarmierend. "Dies betrifft eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten: große Raubtiere, Primaten, Fische, Amphibien usw.," sagt die Wissenschaftlerin.

 

 

Die Gesamtheit ist mehr als die Summe der Parteien

 

Viele der geschützten Gebiete in tropischen Wäldern sind relativ klein und voneinander getrennt durch Kulturen, Weiden oder neu bewaldete Gebiete. Das Team von Wissenschaftlern hat die Variation einer Vielzahl von Bioindikatoren und ökologischen Parametern in 60 Gebieten in Amerika, Afrika, Asien und Ozeanien in den letzten 30 Jahren analysiert.

 

Die Studie, in der die Umweltveränderungen ermittelt werden, die die Bestände gefährden könnten, zeigt, dass die am stärksten gefährdeten Gebiete den Auswirkungen illegaler Siedler, der Jagd und der kommerziellen Nutzung von Holz am stärksten ausgesetzt sind.

 

"Du kannst einen Bereich nicht bewahren, wenn du nicht auch auf seine Umgebung achtest," sagt Guix. Alles deutet darauf hin, dass es starke ökologische Verbindungen zwischen tropischen Wäldern und umliegenden Lebensräumen gibt: Umwelteinflüsse in den um die Schutzgebiete herum liegenden Gebieten können ebenso wichtig sein wie die in ihrem Innern festgestellten"

 

Der Experte erklärte, dass die übermäßige Vereinfachung der Ökosysteme um tropische Waldgebiete in vielen Fällen zu "schädlichen" Störungen der Ökosysteme und der zu schützenden Arten führe. "Die wahre biologische Vielfalt ist im Ganzen, nicht in der einfachen Summe der Teile," so Guix.

 

 

Wälder, die sich wie Spiegel verhalten

 

Für den Mitautor des Studios Kadiri Serge Bobo von der Universität Dschang (Kamerun) ist nicht nur wichtig, was in einem Reservat passiert, sondern auch, was um ihn herum geschieht. "In den letzten 20 bis 30 Jahren haben 85 Prozent der von uns untersuchten Bestände Waldfläche verloren, aber nur 2 Prozent haben einen Anstieg des Waldes in der Umgebung verzeichnet," so der Wissenschaftler.

 

In der Studie wird auch beschrieben, dass sich viele Naturschutzgebiete wie Spiegel verhalten, d.h. sie können Bedrohungen und Veränderungen der umliegenden Landschaften wie Entwaldung, Auswirkungen invasiver Arten usw. widerspiegeln.

 

"Um den negativen Auswirkungen der Maßnahmen des Menschen, dem Verlust von Lebensräumen und dem Aussterben von Arten entgegenzuwirken, müssen dringend neue Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt ergriffen werden."

 

Die Wissenschaftler sind der Ansicht, dass weitere Anstrengungen zur Bekämpfung von Bedrohungen der Naturgebiete unternommen werden müssen und dass in Zusammenarbeit mit den lokalen Gemeinschaften weitere Unterstützungsmaßnahmen in den Schutzgebieten durchgeführt werden müssen. "Um den negativen Auswirkungen von Menschen zu begegnen, muss der Verlust von Lebensräumen und das Aussterben von Arten dringend neue Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt ergriffen werden," so Guix.

 

Einige der vorgeschlagenen Strategien sind die Erhöhung der Flächen kleinerer Waldfragmente, die Anbindung an andere Wälder, die auch durch die Schaffung biologischer Korridore isoliert sind, und die Verringerung von Umwelteinflüssen, die die Schutzgebiete bedrohen.

 

 

Dreieinhalb Planeten, um den weltweiten Lebensstandard zu erreichen

 

Die ökologischen Probleme können nicht von der sozialen und wirtschaftlichen Realität jedes Landes getrennt werden. "Wir stehen vor einem großen Ungleichgewicht zwischen den reichen und den ärmsten Ländern," betont Guix. Was die natürlichen Ressourcen betrifft, so brauchen wir etwa dreieinhalb Planeten, damit die meisten Menschen in den Entwicklungsländern einen Lebensstandard haben, der dem in den Industrieländern vergleichbar ist."

 

"In den am weitesten entwickelten Ländern verschwenden wir Ressourcen," so Guix. Der Experte zeigt, wie landwirtschaftliche Betriebe und Viehhaltungsbetriebe die Wälder Brasiliens, Indonesiens und Malaysias entwalden. "Die Werte der Konsumgesellschaft sind die Grundlage dieses großen Umweltungleichgewichts zwischen reichen und armen Ländern. Diese Werte müssen unbedingt überdacht und überdacht werden, um die Auswirkungen auf unseren Planeten zu verringern," so der Experte abschließend.

 

--------------------------------------------------

 

Bibliographische Referenz:

 

Laurence W.F. et al. “Averting biodiversity collapse in tropical forest protected areas”. Nature, Julio de 2012. DOI: 10.1038/nature11318


Quelle


Weitere Branchennachrichten

02/11/2026 - Soluciones para mejorar la gestión e incrementar la reutilización del agua industrial

La escasez de agua, la necesidad de reducir vertidos y el coste energético de los tratamientos están impulsando nuevas soluciones de gestión hídrica para la industria manufacturera. En este contexto, el Instituto de Tecnología Cerámica (ITC-AICE) lidera INNO4H2O, un proyecto que conecta investigación, digitalización y economía circular para ofrecer nuevas herramientas de optimización a las instalaciones productivas. La iniciativa cuenta...


Weitere Informationen

02/11/2026 - IA y datos geoespaciales permiten identificar y evaluar áreas cortafuegos

La aplicación de inteligencia artificial a la observación del territorio abre nuevas posibilidades para localizar las áreas cortafuegos, conocer su continuidad y revisar sus necesidades de mantenimiento. Estas técnicas fueron el eje del Café Forestal celebrado el 29 de octubre por el Colegio Oficial de Ingenieros Técnicos Forestales y Graduados en Ingeniería Forestal y del Medio Natural y su Asociación,...


Weitere Informationen

02/11/2026 - La Universidad de Zaragoza presentará su nuevo Máster en Ingeniería de Diseño de Producto

La Escuela de Ingeniería y Arquitectura de la Universidad de Zaragoza ha anunciado una jornada para presentar el nuevo Máster Universitario en Ingeniería de Diseño de Producto. La convocatoria pone el foco en la evolución de una especialidad en la que confluyen conocimientos técnicos, creatividad, desarrollo industrial y necesidades de usuarios y empresas. El acto está programado para el viernes...


Weitere Informationen

02/11/2026 - Los ingenieros industriales de Baleares respaldan un proyecto de biochar y captura de carbono en Ibiza

El Colegio Oficial de Ingeniería Industrial de las Illes Balears ha respaldado la candidatura del ingeniero Marc Marí Roig a los Premios Nacionales de Industria «Bien hecho en España» 2027 por el proyecto «Área Logística Sumidero de Emisiones de CO₂ en Eivissa». La propuesta plantea valorizar restos forestales y agrícolas mediante una instalación industrial capaz de producir biochar, un material...


Weitere Informationen

31/10/2026 - Los ingenieros industriales analizan los límites de la soberanía tecnológica en la defensa europea

El Colegio Oficial de Ingenieros Industriales de Aragón y La Rioja (COIIAR) acogió en su sede de Zaragoza la conferencia «Soberanía tecnológica y dependencia externa: impacto de la tecnología, la industria, la cadena de suministro y la financiación en el “alistamiento” de la defensa europea», impartida por el vicealmirante del Cuerpo de Ingenieros de la Armada y doctor ingeniero de...


Weitere Informationen


Banner Bolsa de Trabajo
ACNUR Submeter ESI

This website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.

This website uses its own and third-party cookies to offer a better experience and service.
By browsing or using our services, you accept our use of cookies. You can change your cookie settings at any time. Cookie-Richtlinie

Accept cookies

COOKIE POLICY

In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.

WHAT ARE COOKIES?

A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.

WHAT TYPES OF COOKIES DOES THIS WEBSITE USE?

  • Performance cookies: These cookies improve your browsing experience and optimise the website. They store service settings so that you do not need to configure them again each time you visit.
  • Analytics cookies: These cookies, managed by us or third parties, help count users and statistically analyse how they use the service. Browsing activity is analysed to improve the products or services we offer.

HOW TO MANAGE COOKIES IN YOUR BROWSER

You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.

ACCEPTING COOKIES

Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.

If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.

Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.

If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.

When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.

UPDATES TO OUR COOKIE POLICY

We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.