MENÜ SCHLIESSEN

Wichtige Nachrichten

09/04/2013 - Greenpeace zeigt, wie dringend es ist, für Bienen giftige Pestizide in Europa zu beseitigen
Menéame
Compartir en Facebook Send to a friend

 

Greenpeace hat heute den Bericht veröffentlicht Der Rückgang der Bienen. Gefahren für Bestäuber und Landwirtschaft in Europa. In diesem Dokument führt die Umweltorganisation eine wissenschaftliche Überprüfung der wichtigsten Faktoren durch, die den Rückgang der Bienen verursachen (1). Greenpeace hat analysiert, wie bestimmte Arten von Pestiziden diese für Landwirtschaft und Umwelt wichtigen Insekten direkt beeinflussen. Er fordert daher sein dringendes und sofortiges Verbot.

Dieses Verbot wäre ein wichtiger und wirksamer erster Schritt zum Schutz der Gesundheit der Bienenpopulationen und damit zur Wahrung ihrer Bedeutung für die Bestäubung, eines ökologischen und kostenlosen Dienstes, der für die Ernährungssicherheit und die Ökosysteme von grundlegender Bedeutung ist. Ein Drittel unserer Nahrungsmittel ist auf die Bestäubung von Insekten, vor allem Bienen, angewiesen. Ihr Wert für die europäische Landwirtschaft Das sind rund 22 Milliarden Euro pro Jahr und weltweit rund 265 Milliarden Euro.

Der dramatische globale Rückgang der Bienenpopulationen ist das Ergebnis zahlreicher Faktoren wie Krankheiten und Parasiten, Klimawandel und viele Praktiken der industriellen Landwirtschaft. Innerhalb der letzten Jahre heben die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Greenpeace die tödliche Rolle einiger Pestizide hervor, darunter Neonicotinoide.

Zusätzlich zu der akuten Vergiftung, die den sofortigen Tod von Bienen verursacht, sind die subletalen Wirkungen dieser Pestizide bei niedrigen Dosen unterschiedlich und groß. Sie umfassen physiologische Wirkungen, Veränderungen des Pekarusmusters (Nektar-, Pollen-, Wasser- und Propolis-Aktivitäten außerhalb des Bienenstocks), Störungen des Lebensmittelverhaltens bis hin zu neurotoxischen Wirkungen auf Lernprozesse.

Die Fähigkeit der Bienen, Krankheiten und Parasiten zu widerstehen, scheint direkt durch ihre Exposition gegenüber diesen gefährlichen Chemikalien beeinflusst zu sein, was katastrophale Folgen für die Gesundheit und das Überleben von Bienen und anderen wild lebenden Bestäubern hat. Ohne Bienen, ganze Ökosysteme, Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion wären sie gefährdet.

"Die Wissenschaft ist klar: Die negativen Auswirkungen toxischer Pestizide auf Bienen überwiegen bei weitem jeden ihrer angeblichen Vorteile. Wilde Bienen und Bestäuber sind zu wertvoll, um sie zu verlieren. Die EU-Länder können einfach nicht länger warten und müssen handeln, indem sie giftige Pestizide für Bienen vollständig und sofort verbieten."Luis Ferreirim, der für die Greenpeace-Landwirtschaftskampagne verantwortlich ist, erklärte, dass dies nicht der Fall sei.

Greenpeace hat identifiziert sieben prioritären Schädlingsbekämpfungsmittel, die wegen ihrer extrem hohen Toxizität verboten werden müssen und subletale und/oder systemische Wirkungen auf Bienen. Sie sind: Bayer-Imidacloprid und Clothianidin; Syngenta-Tiamethoxam; BASF-Fipronil; Chlorpyrifos; Cypermetrin und Deltametrin, hergestellt von anderen agrochemischen Unternehmen. Alle diese Unternehmen profitieren erheblich von der weit verbreiteten Verwendung dieser Chemikalien in der Landwirtschaft.
 


Spanien, der größte Honig- und Pollenerzeuger in der EU


Spanien hat die größte Bienenhütte und ist der größte Hersteller von Honig und Pollen in Europa. Es verfügt über etwa 2,5 Millionen Bienenstöcke und eine der professionellsten Bienenzuchtbetriebe in der EU. Greenpeace arbeitet direkt mit diesen Imkern (2) zusammen, da sie die wichtigsten und effizientesten Bestäuber in der EU, den Bienen, sind. Sie waren die ersten, die in direktem Kontakt mit den Bevölkerungen standen, um ihren Niedergang zu beobachten. Sie haben sich daher seit Jahren dafür eingesetzt, ein Verbot dieser schädlichen Pestizide zu fordern.

"Das Thema der Pestizide der neuen Generation betrifft uns auf sehr ruhige Weise. Unsere Wintersterblichkeit lag zwischen 5 und 10, höchstens 15%. Wir befinden uns derzeit in Todesfällen von 25, 30, 35%.", Anzeige Manuel Izquierdo, andalusischer Imker. "Wir sprechen von Pestiziden, die die ganze Pflanze vergiften, die nicht nur an der Oberfläche bleiben, sondern die Pflanzen durchdringen und vergiften. Wir reden hier von echten Atombomben auf dem Feld und in der Mitte.".

Die Veröffentlichung dieses wissenschaftlichen Berichts markiert die Einleitung einer neuen Kampagne auf europäischer Ebene zur Rettung der Bienen und zur Förderung des ökologischen Landbaus. Der ökologische Landbau ermöglicht die Herstellung von Lebensmitteln ohne Chemikalien und bietet sowohl für Bestäuber als auch für Wildtiere einen gesünderen Lebensraum. Greenpeace fordert die politischen Entscheidungsträger in ganz Europa auf,

 

  • als ersten Schritt das von der Europäischen Kommission am 15. März (3) vorgeschlagene Verbot von drei neonicotinoiden Pestiziden für Bienen zu unterstützen;
  • Ambitionierte Aktionspläne auf europäischer Ebene annehmen, um alle Pestizide zu verbieten, die für Bienen und andere Bestäuber schädlich sind;
  • Die Mittel, die für die industrielle Landwirtschaft zur Förderung des ökologischen Landbaus bestimmt sind, werden übertragen.

 

"Der dramatische Rückgang der Bienen ist nur die Spitze des Eisbergs eines gescheiterten Agrarmodells, das auf dem intensiven Einsatz von Chemikalien basiert und den Interessen mächtiger Konzerne wie Bayer und Syngenta dient. Wir müssen dringend den modernen ökologischen Landbau annehmen. Dies ist die einzige langfristige Lösung zur Rettung von Bienen, Landwirtschaft und Ökosystemen in Europa", fügte Ferreirim hinzu.
 


___________________________________

Anmerkungen:

(1): "Der Rückgang der Bienen. Gefahren für die Bestäuber und die Landwirtschaft Europas" (Technische Anmerkung des Referats Wissenschaft von Greenpeace, April 2013). Es kann heruntergeladen werden unter
http://www.greenpeace.org/espana/Global/espana/report/Agricultura-ecologica/el_declive_de_las_abejas.pdf


(2) Sie können das Video mit dem Zeugnis von Manuel Izquierdo, andalusischer Imker in
http://www.youtube.com/watch?v=cgA1gdfyomc&noredirect=1


(3) Die technischen Experten aus EU-Ländern konnten im März nicht die erforderliche Mehrheit erreichen, um Imidacloprid, Clothianidin und Thiamethoxam zu verbieten. 13 Länder stimmten für das Verbot, darunter Spanien, neun gegen das Verbot, und fünf Länder enthielten sich der Stimme. Eine neue Abstimmung ist für Anfang Mai vorgesehen.


Quelle


Weitere Branchennachrichten

09/10/2026 - FIREFLY avanza en la electrificación de la industria química mediante el reciclaje de catalizadores

La Universidad de Castilla-La Mancha ha acogido los días 7 y 8 de octubre una reunión de coordinación de FIREFLY, un proyecto europeo que busca electrificar parte de la cadena de valor de la industria química y reducir su dependencia de los recursos fósiles. El encuentro se celebró en la Facultad de Ciencias y Tecnologías Químicas de Ciudad Real. El...


Weitere Informationen

09/10/2026 - La Escuela de Ingeniería Industrial de Barcelona celebra 175 años con una exposición sobre su legado y el futuro de la ingeniería

La Escuela Técnica Superior de Ingeniería Industrial de Barcelona, perteneciente a la Universitat Politècnica de Catalunya, celebra sus 175 años con una exposición que conecta su historia con los desafíos tecnológicos y sociales de las nuevas generaciones de ingenieros. La muestra, inaugurada el 8 de octubre, puede visitarse hasta el 17 de octubre en CASA SEAT, en Barcelona, con entrada...


Weitere Informationen

09/10/2026 - Comillas aborda los retos de la inteligencia artificial para la seguridad y la defensa en España

La Universidad Pontificia Comillas ha reunido a representantes institucionales, académicos y especialistas del sector tecnológico y de defensa para analizar las oportunidades y los desafíos de la inteligencia artificial en la seguridad y la defensa de España. El seminario, celebrado el 7 de octubre y difundido por la Universidad el día 9, fue organizado por la Facultad de Derecho de...


Weitere Informationen

09/10/2026 - La UPM analiza cómo integrar el hidrógeno en la industria y el transporte para avanzar en la descarbonización

La Universidad Politécnica de Madrid dedica este 9 de octubre una jornada a los retos de integrar el hidrógeno en la industria y el transporte, dos ámbitos en los que la reducción de emisiones exige combinar diferentes soluciones tecnológicas. La Comunidad del Hidrógeno y Pilas de Combustible de la UPM organiza el encuentro en el salón de actos de la...


Weitere Informationen

09/10/2026 - Pioneras_IT 2026 reconoce a Alicia Ramón Catalán y destaca nuevos referentes femeninos en ingeniería

La ingeniera de telecomunicación Alicia Ramón Catalán es la ganadora del Premio Pioneras_IT 2026, promovido por el Colegio Oficial de Ingenieros de Telecomunicación y la Asociación Española de Ingenieros de Telecomunicación para visibilizar el talento femenino en el sector. La elección, anunciada el 28 de septiembre, culmina una convocatoria cuyo acto de entrega se programó para el 8 de octubre...


Weitere Informationen


Banner Bolsa de Trabajo
ACNUR Submeter ESI

This website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.

This website uses its own and third-party cookies to offer a better experience and service.
By browsing or using our services, you accept our use of cookies. You can change your cookie settings at any time. Cookie-Richtlinie

Accept cookies

COOKIE POLICY

In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.

WHAT ARE COOKIES?

A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.

WHAT TYPES OF COOKIES DOES THIS WEBSITE USE?

  • Performance cookies: These cookies improve your browsing experience and optimise the website. They store service settings so that you do not need to configure them again each time you visit.
  • Analytics cookies: These cookies, managed by us or third parties, help count users and statistically analyse how they use the service. Browsing activity is analysed to improve the products or services we offer.

HOW TO MANAGE COOKIES IN YOUR BROWSER

You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.

ACCEPTING COOKIES

Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.

If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.

Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.

If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.

When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.

UPDATES TO OUR COOKIE POLICY

We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.