MENÜ SCHLIESSEN

Wichtige Nachrichten

09/09/2011 - Veröffentlichte Ergebnisse von langfristigen europäischen Projekten zur Kernspaltung
Menéame
Compartir en Facebook Send to a friend

 

Zwei wichtige Projekte, die von der Europäischen Union finanziert werden und sich mit der Entsorgung nuklearer Abfälle befassen, haben es Forschern ermöglicht, sich über eine Reihe wichtiger Fragen im Zusammenhang mit der chemischen Haltbarkeit abgebrannter Brennelemente und hochaktiver verglaster Abfälle zu einigen. Dabei handelt es sich um die Projekte GLAMOR (kritische Bewertung der Verfahren zur Auflösung hochaktiver verglaster nuklearer Abfälle unter für die geologische Speicherung relevanten Bedingungen) und MICAD (unberechenbar in Modellen für die Entsorgung abgebrannter Brennelemente in Ablagerungsanlagen). Beide waren bestrebt, die Unsicherheiten bei verschiedenen Beschreibungs- und Vorhersagemodellierungsverfahren zu bewerten und auch die Verfahren zur Auflösung von Verglasungsbehältern und abgebrannten Brennelementen zu beschreiben, die in einem geologischen Zeitspeicher stattfinden.

 

Beide Projekte haben neue Wege für die Forschung in diesem Bereich eröffnet, indem sie auf eine Reihe bestehender Modelle und experimentellen Daten zurückgegriffen haben.

 

Die geologische Speicherung, die in der Isolierung in tiefen geologischen Formationen besteht, gilt als die sicherste langfristige Lösung für den Umgang mit langlebigen nuklearen Abfällen. Weltweit wurde den hochaktiven radioaktiven Abfällen aus abgebrannten und in Kernkraftwerken entsorgten Kernbrennstoffen große Aufmerksamkeit geschenkt, da sie die Entstehung von mehr als 98 Prozent der durch diese abgebrannten Brennelemente erzeugten Radioaktivität darstellen. Diese hochaktiven radioaktiven Abfälle können vitrifizierter Form sein, wenn sie aus Ländern stammen, in denen Wiederaufbereitungskapazitäten vorhanden sind. Die abgebrannten Brennelemente selbst können auch als Abfall angesehen werden.

 

Die möglichen Standorte in Europa für die Entsorgung, Granitformationen, Ton oder Salz haben Stabilität für Dutzende von Millionen Jahren und sind durch eine sehr langsame Grundwasserbewegung gekennzeichnet. Bislang hat sich die wissenschaftliche Gemeinschaft mit der Bildung großer Versuchsdatenbanken befasst, um die langfristige Interaktion des Grundwassers mit den verschiedenen Arten von verglasten nuklearen Abfällen und abgebrannten Brennelementen zu simulieren. Dazu gehört auch Glas, das ähnlich zusammengesetzt ist wie in Anlagen zur Wiederaufarbeitung und Verglasung, die mit der Herstellung von La Hague (Frankreich) und Sellafield (Vereinigtes Königreich) in Zusammenhang stehen.

 

Das GLAMOR-Projekt, das zwischen 2002 und 2006 durchgeführt wurde, wurde mit Mitteln in Höhe von 232 351 EUR ausgestattet, die die Europäische Kommission im Rahmen des Themenbereichs "Nukleare Energie" des Fünften Rahmenprogramms (RP5) der Europäischen Atomgemeinschaft (Euratom) bereitgestellt hat. Dabei arbeiteten Wissenschaftler aus Belgien und Frankreich mit dem Ziel zusammen, die wichtigsten Annahmen und die Unsicherheiten bei den Modellen für die Auflösung von verglasten nuklearen Abfällen in reinen Wassersystemen ohne nahe gelegene Lagermaterialien wie Bentonit und Metallkorrosionsprodukte zu bewerten.

 

Es wurde der Schluss gezogen, dass verglaste nukleare Abfälle eine Restlösungsrate in reinem Wasser aufweisen. Diese Restauflösungsrate (Finale-Finale) kann bei der Bewertung der Barrierefunktion und der Lebensdauer der verglasten Abfälle sehr wichtig sein, da sie bis zu 10 000-mal niedriger ist als die ursprüngliche Auflösungsrate.

 

Derzeit kann vorhergesagt werden, dass hochaktive verglaste Abfallblöcke in solchen Umgebungen eine Lebensdauer von mindestens 100 000 Jahren haben. Die Wissenschaftler des Projekts stellten ferner fest, dass die Restauflösungsraten bei den Berechnungen zur Bewertung der Sicherheit, die eine bestimmte Bildung als geologische Ablagerung aufweist, zu berücksichtigen sind. Mit Hilfe einer Reihe von Mechanismen, die in den Modellen enthalten sind, konnte die Phase der Verringerung der Auflösungsraten vor der Restauflösungsrate erklärt werden. Die Simulationen mit den Modellen ermöglichten es nicht, den beherrschenden Mechanismus endgültig zu bestimmen. Der Vergleich ergab jedoch, dass die wichtigsten Probleme, die bei der Interpretation der Ergebnisse auftreten, und auch eine Reihe von Mängeln bei den zugrunde liegenden Konzeptmodellen zutage traten.

 

 

Das MICADO-Projekt, das später durchgeführt wurde, wurde von GLAMOR-Forschern durchgeführt.

 

MICÓ wurde von der Europäischen Kommission mit 1,3 Mio. EUR aus dem thematischen Bereich "Management radioaktiver Abfälle" des Sechsten Rahmenprogramms (RP6) des Euratom-Vertrags finanziert und lief zwischen 2007 und 2010. Wissenschaftler aus Belgien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweden, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich haben die Arbeit zahlreicher europäischer Abfallwirtschaftsagenturen, technischer Organisationen im Dienste von Regulierungsbehörden, Universitäten und Forschungszentren konsolidiert.

 

Das wissenschaftliche Team untersuchte die verfügbaren experimentellen Erkenntnisse, die hydrogeologischen Grenzbedingungen und den Grad des verfügbaren Wissens über physikalische und chemische Prozesse, die die Freisetzung von Radionukliden (Atomen mit instabilen Kernen) bestimmen, um die wichtigsten Fragen zu ermitteln, die Unsicherheiten verursachten. Für die ersten paar tausend Jahre, in denen der Behälter seine Integrität bewahrt, und für die wenigen hunderttausend Jahre danach wurde ein Zeitraum, der voraussichtlich durch eine Sättigung von Wasserstoff durch die Emission dieses Elements infolge der Korrosion des Behälters während aufeinanderfolgenden sehr langen Perioden gekennzeichnet ist, gekennzeichnet durch eine Verringerung der Wasserstoffkonzentration, aber durch allgemeine Umweltbedingungen zur Verringerung der Emissionen, getrennt.

 

Die Wissenschaftler stellten fest, dass die Unsicherheit hinsichtlich der Oberfläche abgebrannter Brennelemente, die Lösungen ausgesetzt waren, weitgehend abgemildert werden kann, was bei der Berechnung der Auflösungsrate von größter Bedeutung ist. Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass abgebrannte Brennelemente eine wirksame Isolationsschranke zwischen Zehntausenden und Millionen Jahren darstellen können.

 

Die verantwortlichen Wissenschaftler hoffen, dass die Ergebnisse beider Projekte zu weiteren bedeutenden Forschungsarbeiten in diesem Bereich führen werden.

 

Weitere Informationen sind abrufbar unter:

Europäische Nukleargesellschaft:   http://www.euronuclear.org/


Quelle


Weitere Branchennachrichten

22/10/2026 - Oracle publica una alerta crítica por la vulnerabilidad CVE-2026-91403 en Java y GraalVM

Oracle acaba de emitir una alerta de seguridad para corregir la vulnerabilidad CVE-2026-91403, que afecta al componente Java Secure Socket Extension (JSSE) de versiones concretas de Oracle Java SE y GraalVM. La compañía le asigna una puntuación de 9,1 sobre 10 en CVSS 3.1. La matriz de riesgo señala que la vulnerabilidad puede explotarse por red sin autenticación y que,...


Weitere Informationen

22/10/2026 - La UE acuerda elevar a 700 millones el umbral de invalidación de derechos de emisión en su reserva de estabilidad

Acuerdo provisional sobre el mercado europeo de carbono El Consejo de la Unión Europea y el Parlamento Europeo alcanzaron el 20 de octubre de 2026 un acuerdo político provisional para modificar las reglas de invalidación de derechos de emisión en la Reserva de Estabilidad del Mercado (MSR), integrada en el régimen de comercio de derechos de emisión de la Unión...


Weitere Informationen

22/10/2026 - COGITI actualiza la documentación sobre atribuciones profesionales de los ingenieros técnicos industriales

El Consejo General de Colegios Oficiales de Graduados e Ingenieros Técnicos Industriales de España (COGITI) ha remitido documentación actualizada a octubre de 2026 sobre las atribuciones profesionales de los ingenieros técnicos industriales y de los graduados en Ingeniería con titulaciones habilitantes. El Colegio Oficial de Ingenieros Técnicos Industriales de Zamora ha difundido la comunicación entre sus colegiados. Los documentos toman...


Weitere Informationen

22/10/2026 - Miguel Ángel Carrera, Ixone Angulo y PepsiCo, reconocidos en los Premios de Ingeniería e Industria de Euskadi

Miguel Ángel Carrera, Ixone Angulo y Bebidas PepsiCo, S. L. han sido anunciados como ganadores de la primera edición de los Premios de Ingeniería e Industria de Euskadi, impulsados por el Consejo Vasco de Ingeniería Industrial, integrado por los colegios oficiales de Álava, Bizkaia y Gipuzkoa. Miguel Ángel Carrera ha sido distinguido como Ingeniero del Año por su trayectoria profesional....


Weitere Informationen

21/10/2026 - La ESA investiga inteligencia artificial para detectar anomalías en sensores cuánticos de navegación

El programa NAVISP impulsa técnicas de aprendizaje automático para identificar señales anómalas en sensores cuánticos destinados a posicionamiento, navegación y sincronización. Un nuevo enfoque para la navegación de precisión La Agencia Espacial Europea, a través de su programa NAVISP, impulsa el proyecto AI for Anomaly Detection in Multi-Sensor PNT, orientado a detectar comportamientos anómalos en sensores cuánticos empleados en sistemas...


Weitere Informationen


Banner Bolsa de Trabajo
ACNUR Submeter ESI

This website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.

This website uses its own and third-party cookies to offer a better experience and service.
By browsing or using our services, you accept our use of cookies. You can change your cookie settings at any time. Cookie-Richtlinie

Accept cookies

COOKIE POLICY

In compliance with the Spanish Law on Information Society Services and Electronic Commerce (LSSI) and European Directive 2009/136/EC, we inform you that this website uses cookies to make browsing easier and improve the user experience.

WHAT ARE COOKIES?

A cookie is a file downloaded to your computer when you access certain websites. Cookies allow a website to store and retrieve information about a user's or device's browsing habits. Depending on the information they contain and how the device is used, they may be used to recognise the user.

WHAT TYPES OF COOKIES DOES THIS WEBSITE USE?

  • Performance cookies: These cookies improve your browsing experience and optimise the website. They store service settings so that you do not need to configure them again each time you visit.
  • Analytics cookies: These cookies, managed by us or third parties, help count users and statistically analyse how they use the service. Browsing activity is analysed to improve the products or services we offer.

HOW TO MANAGE COOKIES IN YOUR BROWSER

You can allow, block or delete cookies installed on your computer by changing your browser settings.

ACCEPTING COOKIES

Once informed about the cookie policy, you can accept this website's use of cookies. You may change your settings at any time by configuring your browser to accept or reject cookies, or to notify you when a server wishes to store a cookie.

If you block or reject cookies, some services may be unavailable, you may be unable to access certain services or you may not be able to make full use of this website. In addition to our own cookies, we allow third parties to set and access cookies on your computer.

Thank you for accepting cookies. This helps us obtain more accurate data to improve the content and usability of the website.

If this website provides a special service with specific provisions on personal data protection and cookie use, those particular provisions will take precedence over this policy for that service.

When you first access this website, a window informs you about cookie use and lets you read this cookie policy. If you expressly accept cookies, continue browsing or click a link, you will be deemed to have accepted this cookie policy and the installation of cookies on your computer or device.

UPDATES TO OUR COOKIE POLICY

We may update this website's cookie policy. We recommend reviewing it each time you visit so that you remain informed about how and why we use cookies. The cookie policy was last updated on 2 September 2013.